Abschied : Korvette „Erfurt“ läuft aus zum Unifil-Einsatz

Gute Wünsche geben diese Angehörigen der Besatzung der Korvette „Erfurt“ mit auf die Reise.
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Gute Wünsche geben diese Angehörigen der Besatzung der Korvette „Erfurt“ mit auf die Reise.

Mit 65 Soldaten an Bord hat die Korvette „Erfurt“ gestern ihren Heimathafen Warnemünde in Richtung Libanon verlassen.

svz.de von
20. Januar 2015, 09:00 Uhr

Mit 65 Soldaten an Bord hat die Korvette „Erfurt“ gestern ihren Heimathafen Warnemünde in Richtung Libanon verlassen. Dort wird sie an dem internationalen Unifil-Einsatz der Vereinten Nationen teilnehmen. Die „Erfurt“ wird ein Jahr lang im östlichen Mittelmeer bleiben, allerdings wird nach jeweils vier Monaten die Besatzung ausgetauscht.

Das 1. Korvettengeschwader gehe damit konzeptionell neue Wege, so die Marine. Die Belastung für die Soldaten und deren Familien soll so verringert werden. Bisher sind nach Worten von Inspekteur Andreas Krause Marine-Soldaten mitunter mehr als 200 Tage im Jahr einsatzbedingt unterwegs. Darüber hinaus werde die Abwesenheit des Schiffes im Einsatzgebiet reduziert, da die Zeiten für die Fahrt dorthin und wieder zurück in den Heimathafen wegfallen. Mit diesem Konzept der Intensivnutzung könne die Wirtschaftlichkeit gesteigert werden. Aufgabe der Unifil-Truppe ist es, die Seewege vor der Küste des Libanons zusammen mit den einheimischen Streitkräften zu überwachen und so den Waffenschmuggel ins Land zu unterbinden. Derzeit sind unter brasilianischer Führung noch Schiffe aus Bangladesch, Indonesien, der Türkei, Griechenland und Deutschland im Einsatz. Zu den Aufgaben gehört auch die Ausbildung libanesischer Marine-Soldaten.

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