Warnemünde : Korvette der Marine sticht in See

Pünktlich legte das Marineschiff aus dem Heimathafen in Warnemünde ab.
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Pünktlich legte das Marineschiff aus dem Heimathafen in Warnemünde ab.

Knapp drei Monate ist die „Ludwigshafen am Rhein“ unterwegs und nimmt an nationalen und internationalen Übungen teil

Es war ein schwerer Abschied und die Angehörigen der Soldaten wollten ihren Sohn, die Tochter oder den Partner  am liebsten gar nicht erst gehen lassen – Gestern Morgen lief die Korvette „Ludwigshafen am  Rhein“ zur Teilnahme an der SNMG1, der Standing Nato Maritime Group 1, aus. Diese kontrolliert und schützt in erster Linie strategisch wichtige Seewege. Unter dem Kommando von Korvettenkapitän Marco Köster werden die 63 Soldaten knapp drei Monate auf hoher See verbringen. Köster vertraue aber seiner Crew  und stehe den kommenden Aufgaben positiv gegenüber: „Ich freue mich unheimlich auf die große Herausforderung, zum zweiten Mal Teil der SNMG1 zu sein“, so Köster. 

Er sehe mit seiner gut ausgebildeten und hochmotivierten Besatzung und dem modernen Waffensystem einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg der NATO. „Besonders freue ich mich auf die professionelle Zusammenarbeit mit unseren maritimen NATO-Partnern, die wir seit Jahren pflegen und vertiefen“, ergänzt er.  Bevor die „Ludwigshafen am Rhein“ pünktlich um 8.30 Uhr den Pier verließ, richtete der Fregattenkapitän und Kommandeur des 1. Korvettengeschwaders, Sascha Zarthe, noch einmal  das Wort an die Besatzung. „Ich bedanke mich für die Anstrengungen, welche  die Mannschaft in den letzten Monaten auf sich genommen hat, um heute hier  sein zu können und wünsche gutes Gelingen für den Einsatz“, lobte Zarthe.    Anschließend bekamen die Angehörigen der Besatzung noch ein letztes Mal die Möglichkeit, ihre Liebsten gebührend zu verabschieden. Auch Ute Ludwig wünschte ihrem Sohnemann alles Gute für die Reise, dass er heil nach Hause  komme und natürlich gute Arbeit leistet. „Ich hoffe, er  wird während der langen Reise nicht seekrank“, fügt Ludwig lächelnd hinzu. An die Zeit ohne ihren Partner werde sich auch Maxi Spolwind erst einmal gewöhnen müssen. „Ich bin natürlich traurig, dass er so lange weg ist, hoffe aber, dass er gesund zurückkommt aber auch Spaß bei der Arbeit hat“, sagt sie.

Während der dreimonatigen Reise werde die Korvette an verschiedenen Häfen halt machen und an mehreren Manövern beteiligt sein. Kopenhagen, Glasgow, Belfast und Rotterdam sind nur einige Anlaufgebiete. In jedem Ort werde es außerdem ein Open Ship geben, bei dem die Korvette besichtigt werden kann. Am 18. November werde die „Ludwigshafen am Rhein“ wieder im Heimathafen Warnemünde anlegen.

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