Königin des Wassers gibt sich die Ehre

Ein wahrhaft königliches Schiff ist die 'Queen Elizabeth' der Cunard-Line.  Sie kommt Sonntag ins Ostseebad.Cunard-Line
Ein wahrhaft königliches Schiff ist die "Queen Elizabeth" der Cunard-Line. Sie kommt Sonntag ins Ostseebad.Cunard-Line

von
03. Mai 2013, 09:54 Uhr

Warnemünde | Echte Kreuzliner-Fans sitzen bereits mit gezückter Kamera in den Startlöchern. Der Erstanlauf der "Queen Elizabeth" an diesem Sonntag um 7 Uhr ist auch für das Ostseebad etwas ganz Besonderes. Jedes Debüt auf dem Wasser gleicht für die Schiffsfans einer Premiere. "Warnemünde ist ein guter Hafen, wenn auch in diesem Fall ein Transithafen, weil es keinen Passagierwechsel gibt", sagt Cunard-Pressesprecher Ingo Thiel.

"Warnemünde gehört inzwischen zu den wichtigsten Kreuzfahrthäfen, da ist es dann auch allerhöchste Zeit, dass wir uns hier mit der ,Queen’ mal sehen lassen", sagt er. Diese schwimmende Königin ist nach der "Queen Mary" das zweitgrößte Schiff der Cunard-Line. Es ist 294 Meter lang und knapp 33 Meter breit. Etwa 2100 Passagiere können mitfahren. Ein Markenzeichen dieses eleganten Schiffes ist das britische Ambiente. Luxus ist das Stichwort, das auf viele Bereiche auf dem Schiff zutrifft. Das betrifft sowohl die Ausstattung als auch den Anspruch, dass es an Bord traditionell zugeht und beim Essen ein Anzug oder sogar Smoking zur normalen Kleiderordnung zählen. Nur im Büfett-Restaurant ist das Essen in legerer Kleidung möglich.

Die "Queen Elizabeth" kommt Sonntag aus Kopenhagen und legt abends gegen 20 Uhr Richtung Tallinn ab. Wegen der großen Bedeutung dieses Erstanlaufes wird dann auch eine Portparty veranstaltet - diesmal jedoch ohne Feuerwerk.

Das Schwesterschiff der Reederei, die "Queen Victoria" wird am 11. Juni das erste Mal im Ostseebad erwartet. An dem Tag findet die zweite Portparty der diesjährigen Kreuzfahrt-Saison statt, in der insgesamt 197 Anläufe von 40 Schiffen erwartet werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen