Rostock : Klinik-Parkhaus kommt

Es beendet bis zum Frühjahr die Parkplatznot rund um das Klinikum Südstadt: das Parkhaus mit seinen 366 Stellplätzen, für das im August die Bauarbeiten beginnen.  Grafik: GOLDBECK
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Es beendet bis zum Frühjahr die Parkplatznot rund um das Klinikum Südstadt: das Parkhaus mit seinen 366 Stellplätzen, für das im August die Bauarbeiten beginnen. Grafik: GOLDBECK

Für 3,5 Millionen Euro soll bis zum nächsten Frühjahr das Stellplatzproblem der Klinik gelöst werden

Bis zum nächsten Frühjahr soll das neue Parkhaus am Klinikum Südstadt fertig sein. Dieses Ziel haben das Krankenhaus und der Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hansestadt (KOE) als Auftrag- und Geldgeber der Baufirma Goldbeck vorgegeben. Sie hatte als günstigster Bieter den Zuschlag für das Projekt erhalten. Insgesamt kostet das Vorhaben rund 3,5 Millionen Euro. Es soll die akute Parkplatznot rund um das Klinikum mit seinen 465 Betten beheben.

Nach Angaben der Baufirma entstehen mit dem Parkhaus 366 zusätzliche Stellplätze für Mitarbeiter, Patienten und Besucher. Diese seien mit 2,7 Metern 20 Zentimeter breiter als üblich, um die Gefahr von Kollisionen beim Ein- und Ausparken zu senken und den Nutzern mehr Komfort zu bieten.

Mit dem Neubau verdoppelt das Klinikum sein Parkplatzangebot nahezu – bisher gibt es 370 Stellplätze. Mit den Arbeiten soll voraussichtlich im August begonnen werden, teilt die Rostocker Goldbeck-Geschäftsstelle mit. Insgesamt sollen acht Halbebenen mit 12 200 Quadratmetern Gesamtfläche entstehen. Erschlossen wird das Bauwerk über zwei Treppenhäuser. Die Fassade ist nach einem Entwurf des Rostocker Planungsbüros Inros Lackner offen mit farbigem Lochblech- und Streckmetallelementen gestaltet. An der Genehmigungs- und Ausführungsplanung ist das gleichfalls in Rostock ansässige Büro MPP beteiligt.

Das Parkhaus ist nur eines von zwei Großprojekten, die sich das Klinikum Südstadt vorgenommen hat. Auf dem Gelände soll bis 2018 auch ein neues Ärztehaus mit 3500 Quadratmetern Nutzfläche gebaut werden. Voraussetzung dafür ist allerdings das Parkhaus – derzeit wird die Fläche noch von den Autos der Mitarbeiter belegt. Beide Projekte zusammen kosten rund zwölf Millionen Euro, die über Kredite finanziert werden sollen.

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