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Norddeutsche Neueste Nachrichten

24. November 2017 | 19:55 Uhr

Markgrafenheide : Kleiner Kasten beugt Boots-Klau vor

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Nico Liebeskind und Paul Jütte haben nach einem Gerät zur Ortung von Fahrzeugen eine wasserdichte Variante für Boote entwickelt

svz.de von
erstellt am 09.Mai.2015 | 16:00 Uhr

Noch bevor die diesjährige Bootssaison startet, bringen Nico Liebeskind und Paul Jütte aus ihrer Markgrafenheider Ideenschmiede etwas Neues und ziemlich Pfiffiges auf den Markt: Mit einem wasserdichten Aluminiumkasten zur Ortung von Booten wollen die beiden Jungunternehmer Schiffsbesitzern mehr Sicherheit geben und Langfingern von vornherein das Handwerk legen. Denn mit diesen Geräten lassen sich Boote und Fahrzeuge orten und im Falle eines Diebstahls auch wieder finden. Über das Netz ist zudem einsehbar, wie voll die Batterie noch ist.


Mit Gerät für Bulli hat es begonnen


Mit dieser Idee haben sich die beiden Programmentwickler quasi selbst ein kreatives Geschenk zum einjährigen Jubiläum von ihrer Firma Autoskope gemacht. Denn vor einem Jahr haben sie ein ebenso funktionierendes Gerät zur Ortung von Autos, Lastern und Motorrädern gebaut. Auf die Idee gekommen sind die beiden durch die eigene Leidenschaft für alte Bullis. Davon haben die beiden Entwickler selber derzeit drei – und möchten sie auch nicht verlieren. „Bei uns ist übrigens noch kein Auto weggekommen“, sagen sie. Und das, obwohl Mecklenburg-Vorpommern laut Statistik ziemlich weit oben stehe beim Autoklau.

Wer so ein System möchte, zahlt einen einmaligen Preis und im Folgejahr eine Mini-summe von unter vier Euro zur Pflege des Systems. „Aber bei uns ist niemand an bestimmte Laufzeiten oder Verträge gebunden“, sagt Paul Jütte. „Wir mögen selbst keine Verträge“, ergänzt Liebeskind. 200 Autofahrer nutzen bereits ihr System, Tendenz steigend. Die individuellen Daten werden verschlüsselt, sodass Außenstehende keinen Zugang dazu haben. Wer es erwirbt, bekommt einen Zugangscode für das Netz oder sein Smartphone. Das System zeigt eine Karte mit aktuellen Positionen an, eine Übersicht über alle gefahrenen Routen, das Betreten und Verlassen von Alarmbereichen. „Bei Booten könnte das beispielsweise das Verlassen des Bootssteges sein“, sagt Liebeskind.

Dieses Ortungssystem ist nicht der erste große Ideen-Wurf der beiden Programmierer: Von ihnen stammt auch die App für Markgrafenheide, die bereits von 150 Leuten genutzt wird. In dieser zweiten Firma haben sie bereits eine erste Mitarbeiterin eingestellt.

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