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Rostock : Kita-Kinder treten zu ihrem ersten Sportfest an

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Mucki-Test in der Ospa-Arena fördert Freude an der Bewegung / Erzieher erklären pädagogischen Wert

Mehr als 140 Vorschulkinder sind gestern in der Ospa-Arena zum 21. Mucki-Test angetreten. 18 Kitas hatten sich für das vom PSV Rostock und dem Landesturnverband MV organisierte Sportfest angemeldet. Heute von 9 bis 12 Uhr ziehen die Vier- bis Fünfjährigen nach.

Antje Mahnke vom PSV gehört zu den Hauptorganisatoren, sie war bisher bei fast jedem Fest dabei. „Jedes Kind bekommt bei uns eine Urkunde und einen Preis“, sagt sie. Die besten Leistungen werden extra prämiert. Als Trainerin für den Kindersport weiß Mahnke, was die Kleinen motiviert, und moderierte das Fest kindgerecht. Mit ihr sind rund 20 Helfer, davon viele ehrenamtliche, im Einsatz.

Dorle Kramer von der SG Fiko ist mit ihren 75 Jahren die älteste Helferin. „Es macht mir einfach Spaß, Kinder zu ermutigen und zu sehen, was sie schaffen“, sagt sie und betreute gestern das Hangeln. Insgesamt waren neun Stationen aufgebaut. Laila Klingenberg (6) von der Kita Haus Sonnenschein konnte bei allen die Bestpunktzahl von jeweils drei erreichen. „Ich bin schon ein bisschen stolz“, befand die Kleine. Und für ihr gutes Ergebnis hatte sie geübt, verrät Mama Cindy: „Und ich glaube, ich war aufgeregter als sie.“ Zum Anfeuern kam sie mit Lailas Papa Enrico Godejahn, der die sportlichen Leistungen seiner Kleinen filmte. „Die Kinder nehmen das Sportangebot in unserem Haus gut an. Hier entwickeln sie zudem Ehrgeiz und haben auch wirklich Spaß“, erklärt Erzieherin Sieglinde Manthe-Zeppel.

Auch Martin Bednarz und seine Kollegin von der Integrativen Tagesstätte Anne Frank kamen mit einem achtköpfigen Team. Die Wettbewerbssituation, dass Gewinnen und Verlieren dazugehören, sei gerade für die Vorschulkinder eine wichtige Erfahrung, sagt Bednarz. Für Ole Lennard Jerghoff (6), Paula Charlotte Ruth (5) und Anjaly Josephin Heim (6) bedeutete der Tag vor allem Spaß. Ole mochte den Weitwurf am liebsten, er sei nicht mal ins Schwitzen gekommen. Paula gefiel das Prellen und dass der Mittagsschlaf mal ausfiel und Anjaly mochte das Springseilspringen am liebsten. Auf den Sportunterricht in ihren zukünftigen Grundschulen freuen sich alle drei. „Unser Ziel ist es auch, Kindern die Freude am Sport zu vermitteln“, so Antje Mahnke.

 

 

 

 

 

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erstellt am 02.Apr.2014 | 10:00 Uhr

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