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Norddeutsche Neueste Nachrichten

17. Dezember 2017 | 18:52 Uhr

Warnemünde : Kirchenplatz sorgt für Ärger

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Baustelle im Zentrum des Ostseebades fordert alle heraus. Die Arbeiten sollen bis zum Sommer fertig sein.

svz.de von
erstellt am 17.Feb.2015 | 12:00 Uhr

Die Großbaustelle am Kirchenplatz ist derzeit eine echte Herausforderung für alle Beteiligten: für die Planer, die Bauleute, aber auch für Verkehrsteilnehmer und Fußgänger.

„Die östliche Parkplatzseite ist ja bereits fertig gestellt“, sagt Bauleiter Daniel Möller vom Tief- und Hafenbauamt der Hansestadt. Momentan laufen Straßenbauarbeiten auf der anderen Seite zwischen der Post- und der Fritz-Reuter-Straße. Es geht um Bordanlagen und das Anlegen der Pflanzenscheiben mit Wurzelschutz.

Für den 27. Februar steht bisher das Auftragen der ersten schwarzen Asphaltdeckschicht in diesem Bereich auf dem Plan.

Zeitgleich verlegt Eurawasser momentan auf der anderen Seite ihre neuen Leitungen für den Kirchenplatz.

Für Anfang März ist eine besondere Arbeit vorgesehen: Auf der Seite vor der Stadtbäckerei ist bei den Erdarbeiten ein Stück von einem alten Tank zutage gekommen. An dieser Stelle soll sich früher die Zapfsäule einer kleinen Tankstelle befunden haben. Das Fundstück ist erst einmal verdeckt worden. „Das soll Anfang März noch einmal geöffnet und dann beseitigt werden“, sagt Bauleiter Möller. Dabei muss auch untersucht werden, ob der Boden von den Rückständen kontaminiert ist und ob dann noch entsprechende Maßnahmen vonnöten sind.

Mit der Situation unzufrieden sind vor allem Autofahrer: „Es wirkt in diesem Punkt alles sehr unstrukturiert“, sagt der Warnemünder Arndt Zintler. Andere kritisieren, dass die Umleitungen nicht gut ausgeschildert sind und die Ampel an der Ecke Schiller- und Mühlenstraße anders geschaltet werden müsste, um ein besseres Abfahren der Autos zu ermöglichen. Gerade am Wochenende bei dem schönen Wetter hat es im Baustellenbereich Chaos gegeben. Viele Kraftfahrer wünschen sich eine bessere Ausschilderung.

Der Kirchenplatz soll laut Vertrag im Oktober fertig sein. „Wir versuchen aber, es bis Anfang Juli zu schaffen“, sagt Möller. Angesichts der bevorstehenden Saison wäre das ein Segen.

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