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Neuzugang bei den Rostocker Drittligisten : Kingsley Onuegbu schaut sich bei Hansa um

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Mit Kingsley Onuegbu schaute sich ein möglicher Neuzugang das Umfeld und die Trainingsbedingungen beim FC Hansa Rostock an. Der nigerianische Angreifer war bis jetzt beim Greuther Fürth unter Vertrag.

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erstellt am 21.Jun.2013 | 11:13 Uhr

Rostock | Der Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock hält weiterhin Ausschau nach Verstärkungen für seinen Profi-Kader. "Es ist ja bekannt, dass wir im Offensivbereich noch etwas tun wollen", sagte Uwe Vester, Vorstand Sport des FC Hansa.

Der 42-Jährige machte allerdings auch klar, dass der "eine Schuss oder die Schüsse" - auf eine Anzahl an möglichen Verpflichtungen wollte er sich nicht festlegen - aufgrund des schmalen Budgets sitzen muss. "Im Notfall werden wir uns auch länger Zeit lassen. Immerhin geht die Transferperiode bis Ende August", so Vester.

Sein Vertrag in Fürth läuft aus

Mit Kingsley Onuegbu schaute sich gestern ein möglicher Neuzugang - soweit von beiden Seiten das Inter esse an einer Zusammen arbeit besteht und der Kicker finanzierbar ist - das Umfeld und die Trainingsbedingungen bei den Ostseestädtern an. Der nigerianische Angreifer stand in der abgelaufenen Spielzeit beim Erstliga-Absteiger Greuther Fürth unter Vertrag. Sein Kontrakt läuft allerdings zum 30. Juni dieses Jahres aus, so dass der Spieler ablösefrei zu haben wäre.

Onuegbu kickte in Deutschland bereits bei Greuther Fürth, bei Eintracht Braunschweig und dem SV Sandhausen höherklassig, kam dabei insgesamt auf 34 Zweit- und 58 Erstliga-Einsätze, in denen er sieben beziehungsweise 17 Treffer erzielen konnte.

Zudem werden in den kommenden Tagen auch wieder Probespieler erwartet. Derzeit sind neben Maximilian Rausch und Martin Pett (beide FC Hansa II) mit Christopher Mandiangu (MSV Duisburg II) und Patrick Lienhard (SC Freiburg II) zwei externe Gasttrainierer dabei. "Wir haben ein paar Jungs im Blick, die in den Nachwuchsteams des Deutschen Fußball-Bundes schon etwas geleistet haben, dann aber den Sprung in den Profibereich nicht gleich schafften. Diese schauen wir uns im Training an, um zu gucken, wie bei ihnen der aktuelle Stand ist", erklärt Uwe Vester, der sich zu einer Verpflichtung aber nicht drängen lassen will: "Es muss alles passen. Der Teamgedanke und die Mentalität sind für uns ganz wichtig."

Ähnlich verhält es sich auch bei der Suche nach einem Co-Trainer. Diesbezüglich wollen die Norddeutschen nichts überstürzen.

Des Weiteren werden in Zukunft auch Kicker aus dem Nachwuchsbereich vermehrt ihre Chance bekommen, bei den Profis reinzuschnuppern. "Das ist ja auch eine Philosophie von unserem Trainer Andreas Bergmann, der gerne mit jungen Spielern arbeitet", sagte Vester, der monatlich zwei Talentetrainings veranstalten will.

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