Sanitz : Kids sitzen sicher im Sattel

Was alles im Straßenverkehr zu beachten ist, dass lernen die Lütten der Kita Sternenkinder bei der Verkehrserziehung – zum Beispiel der Schulterblick vor dem Losfahren, auf den Michael Siegler die kleinen Radfahrer hinweist.
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Was alles im Straßenverkehr zu beachten ist, dass lernen die Lütten der Kita Sternenkinder bei der Verkehrserziehung – zum Beispiel der Schulterblick vor dem Losfahren, auf den Michael Siegler die kleinen Radfahrer hinweist.

Verkehrswacht Tessin-Sanitz besucht Kita Sternenkinder und vermittelt richtiges Verhalten auf der Straße.

svz.de von
16. Mai 2018, 12:00 Uhr

Auf die grüne Ampel warten, Schulterblick und dann erst losfahren. Welche wichtigen Regeln im Straßenverkehr zu beachten sind, das haben die Lütten der Kita Sternenkinder gestern beim Besuch vom Team der Verkehrswacht Tessin-Sanitz gelernt. „Die Verkehrserziehung findet jedes Jahr bei uns statt – für alle Kinder ab vier Jahren“, sagt Martina Ballhausen, die die privat getragene Einrichtung mit religionspädagogischer Ausrichtung leitet und aktuell mit ihrem Team 75 Kinder im Alter zwischen einem und sieben Jahren betreut.

„Wir wollen den Kindern vermitteln, dass Helme ganz wichtig sind und Helmpflicht für Kinder besteht. Außerdem lernen sie zum Beispiel, wie sie sich richtig in den fließenden Verkehr einfädeln, am Fußgängerüberweg und an Stoppschildern zu verhalten haben und auch das Gleichgewicht wird trainiert“, verrät Eckhard Sachtleber, der den kleinen Radfahrern zusammen mit Michael und Andrea Siegler sowie Adalbert Tessenow durch den Parcours half, den sie extra aufgebaut hatten. Dreimal mussten die Knirpse die jeweils fünf Stationen auf ihrem Fahr- oder Laufrad absolvieren – anfahren an der Ampel, Spurbrett, Fußgängerüberweg, Slalomstrecke und Stopp.

„Das habt ihr sehr gut gemacht, vor allem das mit dem Schulterblick“, lobte Michael Siegler die kleinen Sternenkinder, nachdem alle den Parcours gemeistert hatten. „Vor allem das Spurbrett ist ein Angstgegener für die Kinder“, weiß Andrea Siegler. Dabei geht es für die Kinder darum, über eine bestimmte Strecke das Gleichgewicht und die Spur zu halten. „Das ist mittlerweile aber schon besser geworden. Viele fahren nicht mehr mit Stützrädern, sondern gleich mit Fahrrad oder etwas länger mit Laufrad. Dadurch bekommen die Kinder ein besseres Gleichgewichtsgefühl“, weiß das Verkehrswachtmitglied. In der Saison besuchen sie und ihre Kollegen fast jede Woche Kitas und Grundschulen in und um Sanitz, Tessin und Broderstorf, um die Verkehrserziehung oder die Radfahrprüfung vorzunehmen.

Die kleinen Sanitzer hatten sichtlich Spaß an dieser Herausforderung, wie sie dann auch mit einem lautstarken Ja auf die Frage bekundeten, ob es ihnen gefallen hat. „Auch denen, die anfangs eigentlich nicht wollten“, fügt die Kita-Leiterin hinzu.

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