Kicker kämpfen gegen neuen Gegner

<strong>Kicken für den guten Zweck: </strong>Felix Rösler, der zweite Vorsitzende der Landsportgemeinschaft Elmenhorst, zeigt das Plakat für das Benefizturnier zugunsten der DKMS. <foto>clla</foto>
Kicken für den guten Zweck: Felix Rösler, der zweite Vorsitzende der Landsportgemeinschaft Elmenhorst, zeigt das Plakat für das Benefizturnier zugunsten der DKMS. clla

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14. Januar 2013, 07:59 Uhr

Elmenhorst | Normalerweise geht es den Kickern der Landsportgemeinschaft Elmenhorst um Tore und Tabellenpunkte. Dafür messen sie sich während der Saison regelmäßig mit den anderen Mannschaften aus der Kreisoberliga und der Kreisklasse. Doch jetzt nehmen die Fußballer den Kampf gegen einen ganz anderen Gegner auf - Leukämie. Für den 2. Februar haben sie ein Benefiz-Turnier organisiert, dessen Erlös der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) zugute kommt.

"Einen konkreten Grund für das Engagement gab es nicht", sagt der zweite Vereinsvorsitzende Felix Rösler. "Aber wir haben uns überlegt, dass wir gerne etwas tun würden, weil es uns ja zum Glück gut geht", erklärt er die Motivation der Freizeitsportler. Die Reaktion auf den Turnieraufruf hätte die Organisatoren dann selbst überrascht. Innerhalb von einer Woche meldeten sich mehr Mannschaften an, als die Veranstalter eingeplant hatten. "Wir spielen das Kleinfeldturnier jetzt mit acht statt sechs Teams", freut sich Rösler. An den Start gehen die Fußballer vom SV Pastow, SV Warnemünde, das Team Telegate, Post SV, der Rostocker FC, der Marinestützpunkt Rostock sowie die LSG Elmenhorst mit einem Männer-Mixteam und den Oldies. Jede Gruppe zahlt als Spende ein Startgeld von 50 Euro. Die Gastgeber übernehmen die Hallenmiete. "Außerdem haben wir auf Pokale, Medaillen und solche Dinge verzichtet, damit das Geld wirklich komplett dem guten Zweck zugeht", erklärt der Elmenhorster. Eine Ausnahme gibt es aber doch, denn die LSG hat einen Wanderpokal organisiert. "Vielleicht wird ja dann aus diesem Benefizturnier eine Tradition - und in der nächsten Winterpause organisiert ein anderer Verein dieses Turnier", sagt Rösler.

Er hofft, dass am 2. Februar ab 14 Uhr möglichst viele Zuschauer in die Lichtenhäger Sporthalle kommen, um ihre Mannschaften anzufeuern. Der Eintritt ist frei. Allerdings sollten die Besucher Hunger und Durst mitbringen. Denn Essen und Getränke werden gesponsert, sodass auch dieser Erlös am Ende der DKMS gespendet werden kann. Die Summe erhöht sich auch noch durch den Verkauf von speziellen Spenden-T-Shirts, die der Verein selbst entworfen und dann bedrucken lassen hat.

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