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Gesunkener Fischkutter „Potsdam“ : Keine Hinweise auf Manipulation

vom
Aus der Onlineredaktion

Der Kutter sank im vergangenen Sommer vor Sassnitz in der Ostsee

svz.de von
erstellt am 16.Feb.2017 | 21:00 Uhr

Experten der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) haben gestern in Rostock mit der Inspektion des aus der Ostsee geborgenen Fischkutters „Potsdam“ begonnen. Hinweise darauf, dass der Kutter absichtlich versenkt wurde, gebe es derzeit nicht, sagte Behörden-Leiter Volker Schellhammer gestern. Ob aus der Untersuchung überhaupt Schlüsse gezogen werden könnten, sei zudem noch völlig unklar. Das Wrack habe über sechs Monate auf dem Meeresgrund gelegen. Zudem seien wohl auch Schäden bei der Bergung entstanden.

Der bereits fahruntüchtige Fischkutter „Potsdam“ war in der Nacht zum 29. Juli 2016 zum Abwracken in Richtung Dänemark geschleppt worden, sank aber auf dieser letzten Fahrt rund 30 Kilometer östlich von Sassnitz. Menschen wurden nicht verletzt.

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Stralsund hatte den Kutter am Mittwoch bergen lassen, weil er eine Gefahr für die Schifffahrt darstellte. Das Wrack wurde nach Rostock gebracht. Die Kosten sollen dem Eigner in Rechnung gestellt werden.

Untersuchungen des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie hatten ergeben, dass die Wassertiefe über dem Wrack des Fischkutters nur 12,4 Meter betrug. In dem Seegebiet sind Schiffe mit einem Tiefgang von 15 Metern zugelassen.

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