Kaum Chancen für Hausboote

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24. Mai 2013, 08:20 Uhr

Rostock | Einen Premium-Standort für das Wohnen auf dem Wasser wird es in Rostock nicht geben. Zu diesem Ergebnis kam das Stadtplanungsamt nach einer ausführlichen Untersuchung. "Das Ergebnis stimmt ein bisschen traurig", sagte Amtsleiter Ralph Müller im Ausschuss für Stadt und Regionalentwicklung. Sein Amt war von der Bürgerschaft damit beauftragt worden, nach geeigneten Abschnitten für Hausboote oder schwimmende Feriendomizile auf der Warnow zu suchen.

Lediglich drei so genannte Bedenklichkeitsflächen haben die Stadtplaner dabei gefunden, zwei in Gehlsdorf und eine in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Dort wären schwimmende Wohnungen eventuell möglich - allerdings nur nach genauer Prüfung im jeweiligen Einzelfall. "Dabei handelt es sich um einen 120 Meter langen Uferbereich in Höher der Tamsen Maritim Werft und einen 60 Meter langen Abschnitt nördlich davon, etwa beim ehemaligen Marinestandort", so Müller. Allerdings gebe es dort Probleme wegen des Lärms aus dem Gewerbegebiet im Fischereihafen auf der gegenüberliegenden Warnow-Seite. Die dritte überhaupt denkbare Fläche befindet sich laut Müller am Kabutzenhof, bei der ehemaligen Neptunwerft.

"Leider ist keine der Flächen wirklich uneingeschränkt nutzbar", sagt Müller. Das Stadtplanungsamt hatte über mehrere Monate sämtliche Uferbereiche von Hohe Düne, über Gehlsdorf, den Stadthafen bis nach Warnemünde untersucht.

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