zur Navigation springen
Norddeutsche Neueste Nachrichten

13. Dezember 2017 | 04:26 Uhr

Rostock : Kassenärzte ziehen um

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Bereitschaftsdienstpraxis ist nun in der Südstadtklinik

von
erstellt am 02.Apr.2014 | 10:00 Uhr

Der Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung ist umgezogen. Seit Montag stehen Patienten, die dringende medizinische Versorgung benötigen, im Ärztehaus Paulstraße vor verschlossenen Türen. „Der Bereitschaftsdienst ist jetzt im Südstadtklinikum“, sagt Dietmar Cehland, stellvertretender Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung in Mecklenburg-Vorpommern.

Der Umzug hätte mehrerere Gründe: Die Räume in der Paulstraße seien stark renovierungsbedürftig. Außerdem hätten sich zunehmend Patienten über den anhaltenden Geruch nach Desinfektionsmitteln im Gebäude beschwert. „Der Umzug hat aber in erster Linie medizinische Hintergründe. Die Versorgungsmöglichkeiten der Patienten im Südstadtklinikum sind besser als die im Ärztehaus“, betont Cehland. Darüber hinaus hätten sich die Sprechstundenzeiten erhöht. Erst am 3. März wurde der Kinderärztliche Notdienst auf eine Anlaufstelle reduziert. „Zwei Notdienstpraxen für Kinder wurden zu einer zusammengelegt“, erklärt Cehland. Grund waren die Auslastungszahlen. Punktuell seien die Praxen wenig frequentiert gewesen. „Der Kinderärztliche Bereitschaftsdienst befindet sich nun in der Universitätsklinik“, teilt Cehland mit.

Auch der Kassenärztliche Bereitschaftsdienst für Erwachsene sei für den Standort im Gespräch gewesen. „Wir haben auch mit der Uniklinik verhandelt, uns aber für die Südstadt entschieden – auch weil die Anbindung gut ist und genug Parkplätze vorhanden sind.“ In den nächsten Wochen soll nun auch die Verwaltung der Kassenärztlichen Vereinigung umziehen. Derzeit wird noch in der Robert-Koch-Straße gebaut. Die Räume in der Paulstraße sollen weiter der medizinischen Nutzung dienen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen