zur Navigation springen
Norddeutsche Neueste Nachrichten

22. November 2017 | 03:06 Uhr

Papendorf : Kaputtes Kita-Dach wird saniert

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Nach Wasserschaden mussten Vorschulkinder des Spatzenhauses aus Container ausziehen. Kosten rund 40 000 Euro

svz.de von
erstellt am 30.Mär.2017 | 21:00 Uhr

Rund 40 000 Euro muss die Gemeinde Papendorf aktuell in die Hand nehmen, um das komplette Dach des Kita-Anbaus zu sanieren. Das Problem: In dem 2015 errichteten Container gibt es seit November einen Wasserschaden. Deswegen mussten die etwa 23 Vorschulkinder der Integrativen Kindertagesstätte Spatzenhaus aus ihren beiden Gruppenräumen ausziehen. „Wir haben schon längere Zeit gemerkt, dass es feucht war“, erklärt Doreen Germer, stellvertretende Kita-Leiterin. „Als wir das dann gemeldet haben, sollten wir erst mal versuchen, das Problem durch Lüften in den Griff zu bekommen und die Luftfeuchte in den Räumen überprüfen“, erklärt Germer.

Nach einem Vor-Ort-Termin durch das zuständige Amt Warnow-West kam schließlich die Vermutung auf, dass der Stoßbereich der Module undicht sei. „Dieser wurde verklebt, aber die Maßnahme hat nicht geholfen“, erklärt Hildegard Schulz von der Verwaltung des Amtes. Denn: „Alles war feucht und klamm. Und als es zu regnen begann, kam das Wasser plötzlich aus der Decke und den Lampen“, erinnert sich Doreen Germer. Beim Austausch der Dämmstoffe – mittlerweile ging das Amt von einer Verstopfung der innenliegenden Dachentwässerung aus – kam dann das ganze Ausmaß des Schadens zutage. „Im Januar wurde die Erneuerung der Dämmung durch eine Fachfirma beauftragt und ausgeschrieben“, erklärt Schulz. Diese setzt nun ein neues Dach auf den Container und erneuert die Unterdecke inklusive Dämmung und Dampfsperre. Außerdem kommt zusätzlich eine außenliegende Dachentwässerung hinzu. Ende April sollen die Arbeiten fertig sein.

„Für die Kinder der Eulengruppe und Zahnlückenbande sowie alle anderen war es stressig, weil wir die beiden Gruppen aufteilen und zusammenrücken mussten“, erinnert sich die stellvertretende Einrichtungsleiterin. Aber mittlerweile sei alles wieder ruhig. Denn seit ein paar Wochen darf die Kita neben einem Gruppenraum im Hort auch einen Gemeinderaum im Mehrgenerationenhaus nutzen. „Der Bürgermeister hat uns da schnell geholfen“, weiß Doreen Germer zu schätzen.

Zusammen mit den anderen Erziehern und Kindern beobachtet sie die Fortschritte, die die Bauarbeiter an dem Gebäude machen. „Bevor wir wieder einziehen können, muss bestimmt noch ein neuer Teppich verlegt werden. Außerdem müssen wir dann schauen, was noch genutzt werden kann von dem, was wir jetzt erst einmal eingelagert haben. Schließlich ist ja alles feucht geworden. Das ist wirklich schade, zumal es noch gar nicht so lange her ist, dass wir hier eingezogen sind“, sagt Germer. Dennoch hoffen alle, dass sie ab Mai wieder in ihre Gruppenräume ziehen können.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen