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Norddeutsche Neueste Nachrichten

19. November 2017 | 11:49 Uhr

Feuerwehr : Kameraden fehlt das Küsten-Equipment

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Ein Quad für Einsätze am Strand und das längst überfällige Rettungsboot stehen ganz oben auf der Liste #wirkoennenrichtig

„Zwölf Einsätze in 2016 konnten wir nicht schnell und effektiv genug ausführen, weil uns das nötige Küsten-Equipment fehlt“, bemängelt Zugführer Matthias Salow. Am Freitag trafen sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Warnemünde zu ihrer Jahreshauptversammlung im Gerätehaus. Da kam noch mal alles auf den Tisch, was im Vorjahr nicht so gut gelaufen war. Insbesondere in den unwegsamen Strandgebieten zwischen der Wilhelmshöhe und Elmenhorst könne die Wehr ein kleineres Transportfahrzeug, beispielsweise ein Quad oder Argo, dringend gebrauchen. Für die Vermissten-Suche fehle ihnen immer noch das längst überfällige Rettungsboot. „Bisher wurde das von den verantwortlichen Behörden übergangen“, bedauert Wehrleiter Thomas Hellwig, obwohl dieses Problem bereits zwei Jahre bekannt sei. Für eine Wehr in Strandnähe sei das nicht ganz nachvollziehbar, befindet auch Salow.

Außerdem sucht die Wehr noch weitere Neuzugänge, da viele Kameraden im Schichtdienst oder auf Montage arbeiten. „Bei uns ist vom Tischler bis zum Richter alles vertreten. Wir würden uns über zusätzliche Unterstützung sehr freuen“, sagt Hellwig. Momentan gibt es in Warnemünde 30 aktive Einsatzkräfte, 13 Angehörige der Jugendwehr sowie zwei Ehren- und zwei Reserve-Mitglieder. Im Jahr 2016 hatte die Wehr 128 Einsätze zu bewältigen.

2017 soll besonders der Aus- und Weiterbildung, Qualifizierungsmaßnahmen und der Öffentlichkeitsarbeit gewidmet werden. Traditionell wurden bei der Jahreshauptversammlung Kameraden geehrt. Die beiden Urgesteine der Feuerwehr, Wilhelm Bohlmann und Günter Ehmcke, haben seit den 1950er-Jahren die Kameraden unterstützt. Dafür gab es eine Auszeichnung für jahrelanges Engagement und den herzlichen Dank der Kameraden.

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