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Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. November 2017 | 01:19 Uhr

Warnemünde : „Käpp’n Brass“ nachts abgeleint

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Schreck am Alten Strom: Das Fahrgastschiff treibt im Fahrwasser. Drei junge Männer hatten sich einen bösen Scherz erlaubt. Die Polizei ermittelt.

svz.de von
erstellt am 18.Aug.2014 | 23:00 Uhr

Glück im Unglück hat jetzt der Warnemünder Reeder Rainer Möller von der Fahrgastschifffahrt Käpp’n Brass gehabt. Zwischen 3 und 4 Uhr in der Nacht zum Sonnabend hatten drei Unbekannte die Festmacherleinen des Fahrgastschiffes „Käpp’n Brass’ gelöst. Das Passagierschiff driftete dabei mit dem Heck in Richtung Strommitte. Zeugen informierten die Rostocker Wasserschutzpolizei und Streifenbeamte. Durch schnelles Eingreifen sind die drei Männer im Alter zwischen 20 bis 25 Jahren gestellt worden.

„Wir sind froh, dass nichts Schlimmeres passiert ist“, sagt Sven Jäckel, Streifendienstleiter bei der Wasserschutzpolizei Rostock. Auch Reeder Rainer Möller atmet auf. „Zum Glück war das Schiff noch mit dem Bordkabel am Landanschluss. Damit hing es noch fest“, sagt Möller. Er sieht dahinter eher einen Dummejungenstreich, der allerdings ziemlich blauäugig begangen wurde. „Bei starkem Wind hätte das Fahrgastschiff auch abdriften können“, schließt Jäckel nicht aus.

Durch Zeugenhinweise wurden die drei mutmaßlichen Täter kurz darauf auf der Bahnhofsbrücke gefasst. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr eingeleitet. Die Beamten der Wasserschutzpolizei haben in der Nacht die „Käpp’n Brass“ gesichert. Die Beamten eines Streifenboots stellten die ordnungsgemäße Verbindung der Leinen wieder her.

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