Stadthafen : Junge Filmemacher zeigen sich beim Fish-Festival

Zu den Sehsternen, die außerhalb des Wettbewerbs gezeigt werden, zählt das Wende-Drama „Als wir träumten“.
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Zu den Sehsternen, die außerhalb des Wettbewerbs gezeigt werden, zählt das Wende-Drama „Als wir träumten“.

Mehr als 80 Kurzfilme und Musikvideos von Nachwuchskünstlern aus Deutschland werden an vier Tagen an vier Spielstätten gezeigt.

svz.de von
09. April 2015, 12:00 Uhr

Das Festival im Stadthafen, kurz Fish, bringt bereits seit 2004 Werke junger Regisseure und Filmemacher auf die Leinwände der Hansestadt. Knapp 4000 Besucher konnten die Veranstalter im vergangenen Jahr an vier Spieltagen verzeichnen. Wenn es ab 23. April wieder losgeht, rechnen sie mit ebenso vielen.

Aus den fast 500 Einsendungen hat eine Fachjury aus Filmemachern, -kritikern und -experten das Repertoire ausgewählt, das letztendlich an den Spieltagen gezeigt wird, erklärt Patrick Hinz vom Institut für Neue Medien. „Dabei schließen sie sich eine Woche lang regelrecht ein“, so der Organisator. Am Ende laufen mehr als 80 Filme in sieben Blöcken an den vier Spielstätten in Hafennähe – darunter ein Block aus Filmen mit FSK 18 und einer mit finnischen Streifen.

„Das Festival gliedert sich in vier Sparten, von denen das Herzstück die Kategorie Junger Film ist“, sagt Hinz. Darin werden die besten Kurzfilme aus dem deutschlandweiten Wettbewerb und aus dem diesjährigen Gastland Finnland gezeigt, so Hinz. Außerdem werden die so genannten Sehsterne gezeigt. „Das sind Filme aus oder über die Region, die vom Wettbewerb ausgeschlossen sind, weil die Produzenten älter als 27 Jahre sind, die aber unbedingt gesehen werden müssen“, sagt Festivalleiterin Henrike Hübner.

Popfish nennen die Veranstalter die Sparte der Musikvideos. Die besten zehn der 50 Einsendungen werden am Freitag im Circus Fantasia laufen. Eröffnet wird das Festival am 23. April um 15 Uhr mit der Verleihung des Medienkompetenzpreises, der vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur vergeben wird. In dem Wettbewerb werden beispielhafte Projekte aus MV mit dem Sonderthema „25 Jahre deutsche Einheit“ vorgestellt. Generell ist der Wettbewerbscharakter neben dem cineastischen Spaß ein wichtiger Teil des Festivals.

„Der Jurypreis für den besten der Jungen Filme wird am Sonnabend um 21 Uhr verliehen und mit 800 Euro dotiert“, so Hübner. Häufige Themen seien in diesem Jahr vor allem Flüchtlingspolitik sowie Tod und Sterben, verraten die Veranstalter im Voraus.

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