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Norddeutsche Neueste Nachrichten

18. November 2017 | 07:47 Uhr

Lambrechtshagen : Jugendclub öffnet wieder

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Simone Kistner übernimmt ab Freitag die Betreuung in Lambrechtshagen. DRK ist neuer Träger der Einrichtung.

von
erstellt am 28.Jan.2015 | 12:00 Uhr

Neustart für den Jugendclub in Lambrechtshagen: Nachdem die Einrichtung vor fast einem Jahr schließen musste, öffnet sie am Freitag wieder ihre Türen. Die Verantwortung trägt in Zukunft Pädagogin Simone Kistner, die an drei Tagen in der Woche Ansprechpartnerin für Kinder und Jugendliche zwischen acht und 16 Jahren sein wird. Neuer Träger ist der Doberaner Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).

„Für uns ist die Wiedereröffnung ein Neustart. Ich freue mich, dass wir jetzt auch außerhalb der Vereinsarbeit wieder Angebote für die mehr als 170 Kinder und Jugendlichen im Ort anbieten können“, sagt Bürgermeister Holger Kutschke (CDU). Zuständig für den Club in der Lambrechtshäger Straße 4 war zuletzt der Verein Auf der Tenne, dessen Vertrag 2014 auslief. In der Folge stand die Weiterführung der Jugendeinrichtung lange auf der Kippe. „Alleine konnte sich die Gemeinde das Projekt nicht leisten“, sagt Kutschke. Unterstützung fand der 51-Jährige beim DRK-Kreisverband Bad Doberan. Mit der Übernahme der Einrichtung werden die Kosten für die Sozialpädagogin zu 75 Prozent aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert. Den Rest steuert die Gemeinde bei. „Außerdem stellen wir die Räume unentgeltlich zur Verfügung und übernehmen die Betriebskosten“, so Kutschke.

Simone Kistner soll den Jugendclub nun wieder mit Leben erfüllen. Von ihrer letzten Arbeitsstätte in Osnabrück zieht es die 33-Jährige nun aus familiären Gründen an die mecklenburgische Ostseeküste. Jeweils montags und mittwochs von 14 bis 19 Uhr und freitags von 15 bis 20 Uhr ist die junge Frau vor Ort für die Kinder und Jugendlichen erreichbar. Für ihre neue Aufgabe hat Simone Kistner bereist viele Ideen im Kopf, möchte aber vor allem auf die Wünsche ihrer zukünftigen Schützlinge eingehen. „Sie sollen mitgestalten und mitentscheiden, es ist schließlich ihr Club“, sagt sie.

Angedacht sind dabei unter anderem Ausflüge in der Ferienzeit, Kochabende und berufliche Frühorientierung. „Freuen würde ich mich auch über einen Billardtisch. Vielleicht möchte ja jemand einen spenden oder uns für wenig Geld überlassen“, hofft die 33-Jährige. Den Kindern und Jugendlichen des Ortes stellt sie sich bei der offiziellen Eröffnung am Freitag ab 15 Uhr vor.

 

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