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Jetzt doch: Stadt finanziert Nachfolge für Managerin

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erstellt am 27.Jun.2013 | 09:32 Uhr

Groß Klein | Die Anwohner von Groß Klein können aufatmen. Mit großer Wahrscheinlichkeit bekommen sie im nächsten Jahr einen neuen Stadtteilmanager. Die Hansestadt plant, anstelle des auslaufenden Projekts "Die soziale Stadt" in die Finanzierung einzusteigen, bestätigt Ortsbeiratsvorsitzender Uwe Michaelis (SPD): "Sobald der Haushalt genehmigt ist, soll eine neue Stelle ausgeschrieben werden."

Der Vertrag von Monika Schneider, der derzeit noch tätigen Managerin, läuft trotzdem zum 31. Dezember 2013 aus. Ihre Stelle geht auf das Programm "Die soziale Stadt" zurück, das für Groß Klein aber 2014 endet. Aufgrund der geringen Summe an Restfördermitteln wird ihr Posten ein Jahr vor dem Projektende eingespart.

Ob der neu ausgeschriebene Posten direkt zum 1. Januar 2014 besetzt wird, ist fraglich. Nach Meinung des Ortsbeiratsvorsitzenden ist der Zeitraum sehr eng gesetzt. "Aber es ist wichtig, dass wir die Ausschreibung auf den Weg bringen", sagt er. Dass Groß Klein auch nach Ablauf des Förderprojektes weiterhin einen Stadtteilmanager hat, darum haben die Bewohner lange gekämpft. Wie genau die neue, beim Ortsamt anzusiedelnde Stelle aussehen soll, weiß Michaelis noch nicht. Klar ist: Die Nachfolgerin soll ähnliche Aufgaben bekommen wie die jetzige Managerin. "Sie soll Einwohner aktivieren, sich an den Gestaltungsprozessen zu beteiligen, Projekte initiieren und Fördermittel akquirieren", so der Vorsitzende.

Er hofft, dass der neue Posten schnell besetzt wird, damit die laufenden Projekte und Initiativen auch weiterhin professionell begleitet werden. Beispielsweise die Arbeitsgruppe Senioren, die sich mit dem Thema Wohnen im Alter auseinandersetzt, wird von Schneider tatkräftig unterstützt und begleitet, da altersgerechte Wohnungen im Stadtteil noch Mangelware sind. Auch wenn sich Groß Klein in den vergangenen Jahren positiv entwickelt hat, gibt es an einigen Stellen noch Handlungsbedarf. Aus diesem Grund hält der Ortsbeirat einen Stadtteilmanager für unverzichtbar. In den kommenden Jahren wird die gleiche Problematik auf Schmarl zukommen. Dort läuft das Förderprogramm "Die soziale Stadt" 2017 aus. In Dierkow und Toitenwinkel wird es 2019 beendet. Was dann aus den Quartiermanagern wird, ist bisher unklar.

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