Internet : Jetzt auch am Dobi kostenlos ins Internet gehen

Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling hat den Hotspot gleich ausprobiert.
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Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling hat den Hotspot gleich ausprobiert.

Für 30 Minuten kostenlos surfen – ein neuer Hotspot in der Friedrichstraße macht es möglich.

svz.de von
16. Dezember 2013, 23:00 Uhr

Ab sofort können Nutzer von internetfähigen Handys, Tablets und tragbaren Computern auch am Doberaner Platz kostenfrei im Netz surfen. Kabel Deutschland hat einen neuen Wlan-Hotspot in der Friedrichstraße eingerichtet. Damit gibt es nun insgesamt fünf öffentliche Plätze, an denen Rostocker und Besucher der Stadt mobil und ohne etwas zu bezahlen online gehen können. 30 Minuten steht das freie Netz für jeden Nutzer täglich zur Verfügung. Der Zugriff funktioniert ohne vorherige Registrierung. Abgedeckt wird ein Radius von 150 Metern. „Hotspots ermöglichen es, auch unterwegs ins Internet zu gehen“, betont Jörg Lehmann von Kabel Deutschland.

Mittlerweile gibt es in mehr als 90 deutschen Großstädten drahtlose Internetzugriffspunkte, die für jedermann zugänglich sind. Dass Rostock dazugehört, freut auch Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos): „Die mobile Nutzung des Internets ist ein wichtiger Baustein der Gesellschaft. Auch in unserer Stadt wird mobiles Internet in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen.“ Erst vor Kurzem wurde schon der Neue Markt mit einem Hotspot ausgestattet. „Im Ausland ist es schon Normalität, in Cafés und an öffentlichen Plätzen freies Wlan zu empfangen. Die Internetzugangspunkte machen Rostock nicht nur für die Einwohner, sondern auch für die Besucher attraktiver“, so der OB.

Ob Kabel Deutschland in Zukunft noch weitere Hotspots in der Hansestadt einrichten wird, ist noch unklar. Das hängt vom Nutzungsverhalten der Rostocker ab. „Wir haben vor einem Jahr ein Hotspot-Pilot-Projekt in Berlin gestartet und 100 Internetzugangspunkte freigeschaltet. Mittlerweile zählen wir zwei Millionen Zugriffe im Monat. Durchschnittlich verbringt jeder Nutzer 15 Minuten in unserem Netz“, erzählt Jörg Lehmann. Ziel des Unternehmens sei es, ein immer engmaschigeres Netz an Wlan-Hotspots auszubauen. Auch immer mehr Arztpraxen, Friseursalons, Museen und Restaurants bieten in ihren Räumlichkeiten freies Internet an.

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