Jeder Meter bringt Geld aufs Affenkonto

<strong>Ordentlich in die Pedalen </strong>werden am kommenden Sonnabend und Sonntag Gerd Himmelreich, Frank Fuchs, Mathias und Kurt Welke (v. l.) treten. <foto>Georg Scharnweber</foto>
Ordentlich in die Pedalen werden am kommenden Sonnabend und Sonntag Gerd Himmelreich, Frank Fuchs, Mathias und Kurt Welke (v. l.) treten. Georg Scharnweber

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05. Juni 2012, 10:01 Uhr

Gartenstadt | Mehr als 100 Radfahrer gehen am kommenden Sonnabend und Sonntag bei der 13. Zootour an den Start. Quer durch Mecklenburg-Vorpommern wollen die Teilnehmer auf 320 Kilometern Geld für die Vollendung des Darwineums einfahren, denn jeder Meter ist bares Geld wert. Die Sponsoren der Tour zahlen pro Kilometer und so sollen am Ende des Tages um die 35 000 Euro zusammenkommen, die dann direkt auf das Affenkonto wandern.

"Das ist eine längere Strecke als bei der Tour de France", sagt Zoodirektor Udo Nagel. Sogar einige seiner Mitarbeiter sind dabei und so haben sich Frank Fuchs, Leiter der Abteilung für Bildung und Unterhaltung, und Bauleiter Gerd Himmelreich gestern im Darwineum schon einmal warmgeradelt.

Die Auftaktveranstaltung beginnt am Sonnabend. Ab 13 Uhr können Besucher beim Tag der offenen Tür die Baustelle des Darwineums besuchen und sich vom aktuellen Fortschritt überzeugen. "Gegen 14 Uhr geht es mit dem Kurzstreckensprint auf der Busspur der RSAG entlang des Zoo-Parkplatzes weiter", sagt Zoomeister und Tourmanager Falk Petersen. Der Cup ist nach dem Hauptsponsor der Zootour benannt, der Müllentsorgungsfirma Veolia. Um 16.30 Uhr geht es dann auf zur ersten Zehn-Kilometer-Etappe, die am Marineamt mit der Liveübertragung des ersten Spiels der deutschen Fußball-Elf bei der Europameisterschaft endet.

Die große Strecke folgt am Sonntag. Bereits 3 Uhr in der Nacht beginnt die Fahrt Richtung Insel Poel, zum Tigerpark Dassow und dem Ski-Alpin-Center Wittenburg. Nach mehr als 300 gefahrenen Kilometern sollen die Radler gegen 17.30 Uhr wieder am Rostocker Zoo eintreffen. Schirmherr der Zootour ist Innenminister Lorenz Caffier (CDU). Gesichert wird die Veranstaltung von der Polizeiinspektion Güstrow.

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