Verdacht auf sexuellen Missbrauch Minderjähriger : Japke bleibt bis zum Prozess in U-Haft

Radiomoderator Marcus Japke wird bis zum möglichen Prozess gegen ihn im Gefängnis Waldeck bleiben. "Wir werden keine Haftbeschwerde mehr einreichen", kündigte sein Anwalt Norbert Wendorff gegenüber unserer Zeitung an.

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25. Juli 2012, 07:43 Uhr

Radiomoderator Marcus Japke wird bis zum möglichen Prozess gegen ihn im Gefängnis Waldeck bleiben. "Wir werden keine Haftbeschwerde mehr einreichen", kündigte sein Anwalt Norbert Wendorff gestern gegenüber unserer Zeitung an.

Der Verteidiger sagte, er sei dennoch nach wie vor von der Unschuld seines Mandanten überzeugt: "In der Hauptverhandlung werden wir die Beweise dafür auf den Tisch legen." Der Rostocker Anwalt bezeichnete die Vorwürfe gegen Japke als Ergebnis einer Intrige. Die Rostocker Staatsanwaltschaft hatte gegenüber unserer Redaktion angekündigt, dass noch im Sommer Anklage gegen den 39-Jährigen erhoben werden soll.

Japke wird vorgeworfen, zwischen 2005 und 2006 eine damals 12- beziehungsweise 13-Jährige 50-mal sexuell missbraucht zu haben. Das Landgericht Rostock hatte vor vier Wochen eine Haftbeschwerde Japkes zurückgewiesen. Der Moderator befindet sich seit dem 29. Mai in U-Haft.

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