zur Navigation springen

Ideenwettbewerb “Inspired“ : Innovative Gründungen aus Rostock

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Preisträger des Ideenwettbewerbs stellen sich vor.

Für sie hat sich der diesjährige Ideenwettbewerb „Inspired“ rentiert: Dennis Wittmann und sein Team sowie David Bredt und Arvid Reinwaldt wurden für ihre Kreativität ausgezeichnet. „Unsere Geschäftsidee erfasst ökonomische und ökologische Aspekte, jeder Fischesser ist davon betroffen“, sagt Team-Sprecher Wittmann. Gemeinsam mit Tilo Pfalzgraff und Fabian Swirplies erhielt er in der Kategorie „Studenten“ den mit 1000 Euro dotierten ersten Preis für die Idee „Ökosystembasierende Fischproduktion“.

Wittmann zufolge soll die neue Methode unabhängig von Fischmehl umsetzbar sein. Die Idee sei einfach: „Insekten und Würmer sollen für die Ernährung von Fischen gezüchtet werden“, so der 25-Jährige, der im ersten Semester Aquakultur studiert. Die Insekten würden durch die Pflanzen eines Aquaponiksystems ernährt. Dabei werde das Wasser der Fische, in dem sich gelöste Nährstoffe befinden, für die Kultivierung von Pflanzen genutzt, erklärt Wittmann. „Fisch, Pflanze und Insekt bilden auf diese Weise zusammen den Kreislauf.“

Insekten seien in großer Zahl sehr kostengünstig zu züchten und teilweise machen Futterkosten 60 Prozent der laufenden Betriebskosten aus. „Hier setzt unser Design an und es kann eingespart werden“, so der gebürtige Dachauer. Im Idealfall könnten durch die Idee laufende Kosten gesenkt und das aquatische Ökosystem weniger strapaziert werden. Dies wiederum nutze künftigen Investoren in Aquakulturanlagen, laufenden Betrieben, der Umwelt und den Verbrauchern, die ihren Fisch weiterhin mit gutem Gewissen genießen könnten.

Den zweiten Platz bekamen die Maschinenbaustudenten David Bredt und Arvid Reinwaldt für ihre Idee „Dehumi“. „Das ist die Kurzform für ,dehumidifier’, das englische Wort für Luftentfeuchter“, sagt Bredt.

Dabei gehe es um den ersten umweltfreundlichen Luftentfeuchter seiner Art, der das beim Duschen verwendete Kaltwasser nutze, um die Feuchtigkeit im Badezimmer zu reduzieren. „Unsere Erfindung soll den Dampf schon in der Dusche einfangen“, erklärt der 26-Jährige.

Derzeit ist das Team dabei, einen Prototypen zu bauen, der anschließend getestet und gegebenenfalls verbessert werden soll. „Unser Ziel ist es, ein einfaches Produkt für jede Dusche zu entwickeln“, sagt Bredt. Wissenschaftliche Unterstützung gibt es dabei von Prof. Egon Hassel, dem Lehrstuhlinhaber für Thermodynamik.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen