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18. November 2017 | 13:25 Uhr

Innostahl expandiert in Rostock

vom

svz.de von
erstellt am 06.Jan.2011 | 07:25 Uhr

Schutow | Der Rostocker Stahlprofilhersteller Innostahl will expandieren und in der Schutower Straße eine neue Produktionshalle bauen. "Wir brauchen dringend mehr Platz. Momentan müssen wir sogar Aufträge ablehnen, weil die räumliche Kapazität fehlt", sagt Geschäftsführer Gregor Meyer, der mit seinem Unternehmen zurzeit noch in zwei Immobilien am Alten Fischereihafen sitzt. Auf einem 18 000 Quadratmeter großen Grundstück in der Schutower Straße plant er nun eine fast 3000 Quadratmeter große Fertigungshalle zu bauen. Außerdem soll ein etwa 500 Quadratmeter großer Büro- und Sozialtrakt entstehen. Der Bauausschuss der Bürgerschaft hat dem Projekt bereits einstimmig seine Zustimmung gegeben.

Die Auftragslage für das Unternehmen Innostahl hat sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt. Tendenz weiter steigend. Der Profilhersteller hat sich auf die Bearbeitung von lasergeschweißtem Edelstahl in Kombination mit einer 3D-Technologie spezialisiert. Die Produkte dieser innovativen Technik werden vom Edelstahl-Großhandel ebenso nachgefragt wie von der Kieler HDW-Werft, die mit die Spezialteile aus Rostock beim Bau von U-Booten einsetzt.

Zahl der Mitarbeiter verdoppelt

Jetzt hat Innostahl sein Sortiment erweitert und bietet auch Produkte aus dem Baustahlbereich an. Außerdem ist das Vertriebsnetz durch die Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner Montanstahl größer geworden. Innostahl liefert nun weltweit aus. "Wir erwarten deshalb einen weiteren Boom", sagt Geschäftsführer Meyer. Herzstück der neuen Produktionshalle wird eine Laserschweißanlage sein. "Damit werden wir 12 200 Millimeter lange Werkstücke herstellen können, die Dimension unserer Produkte also verdoppeln", sagt Meyer. Das Unternehmen investiert 2,4 Millionen Euro in den Neubau. Weitere drei Millionen für die Maschinen und Anlagen.

Gregor Meyer hat die Firma vor zehn Jahren in Rostock gegründet. Von dem damaligen Zwei-Mann-Unternehmen ist Innostahl mittlerweile auf 15 Mitarbeiter gewachsen. Mit der Erweiterung am neuen Standort sollen zehn weitere Arbeitsplätze entstehen. "Die nötigen Fachkräfte für die Arbeit am Laser haben wir bereits ausgebildet", sagt Meyer. Drei bis sechs Monate dauert die zusätzliche Qualifikation für einen Metallfacharbeiter zur Laserstrahlfachkraft. Weitere Facharbeiter aus dem Bereich Metall sollen nach der Fertigstellung des Neubaus eingestellt werden. Kurzfristig will Meyer die Zahl der Mitarbeiter auf 30 steigern. Langfristig ist sein Ziel, noch weiter zu expandieren. "Der jetzige Neubau ist schon so konzipiert, dass wir ihn erweitern können", sagt der Innostahl-Chef. Sein Wunsch ist es, die Produktionsfläche innerhalb der kommenden drei Jahre noch einmal um 3000 Quadratmeter zu vergrößern.

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