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Hansa-A-Junioren zwingen Wolfsburg in die Verlängerung : In Nachspielzeit fast das 1:0

vom

18500 fantastisch mitgehende Zuschauer kamen zum Finale um die Deutsche Meisterschaft der Fußball-A-Junioren in die Rostocker DKB-Arena. Am Ende triumphierte der VfL Wolfsburg.

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erstellt am 23.Jun.2013 | 08:49 Uhr

Rostock | 18 500 (!) fantastisch mitgehende Zuschauer gestern in der DKB-Arena - es war alles für ein denkwürdiges Finale um die Deutsche Meisterschaft der Fußball-A-Junioren angerichtet. Am Ende triumphierte der VfL Wolfsburg. Ein toll kämpfender FC Hansa verlangte dem Favoriten aber alles ab und zwang ihn mit dem 0:0 nach 90 Minuten in die Verlängerung. Erst ein Doppelschlag (103., 105.) brachte die Vorentscheidung für die Gäste. Endstand: 1:3.

Trainer Roland Kroos bot exakt die gleiche Aufstellung auf wie beim Halbfinal-Rückspiel gegen Bayern München (1:1). Sein Team begann erfrischend und verbuchte durch einen Kopfball übers Tor von Philip Nauermann nach Freistoß von Joshua Gebissa die erste Chance (13.).

Deutlich mehr und bessere Möglichkeiten besaßen allerdings die Niedersachsen: Arnold mit Flachschuss aus 14 Metern vorbei (24.), Avdijaj trifft aus Nahdistanz den Ball nicht (30.), Brandt tanzt einige Rostocker aus, schließt aber zu ungenau ab (38.), Müller verfehlt ebenfalls das Tor (45.). Gleichwohl zeigten die Weiß-Blauen eine absolut konzentrierte Leistung in der Defensive gegen die als extrem torgefährlich bekannten "Wölfe".

In der zweiten Halbzeit wehrte zunächst Torwart Fabian Künnemann stark einen Schuss von Brandt ab (63.). Danach Hansa zweimal mit Fortuna im Bunde: Avdijaj vergibt die "Hundertprozentige" (69.), und auch Müller scheitert aus bester Position eher kläglich (88.).

Die Ostseestädter ihrerseits wehrten sich mit viel Einsatz und Disziplin und standen auf einmal dicht vor dem Titel! Doch schon in der Nachspielzeit traf Marc-Oliver Köller aus Nahdistanz den Ball nicht richtig.

Er war es auch, der Sekunden nach Beginn der Verlängerung nur das Außennetz traf (91.). Eine äußerst hochkarätige Chance ergab sich auch für Robert Grube, der aus etwa zehn Metern Keeper Klaus anschoss (100.). Pech, dass Köller knapp eine Eingabe von Nils Quaschner verpasste (102.). Hansa jetzt sogar gefährlicher als die Gäste - aber die waren cleverer. Einmal kommt der Pass in die Nahtstelle der Innenverteidigung durch, Palacios-Martinez trifft zum 1:0 (103.). Nur Sekunden später erwischt Künnemann statt des Balls die Füße von Arnold, der selbst zum fälligen Elfmeter antritt und zum 2:0 verwandelt (105.).

Es spricht für die tolle Moral der Mecklenburger, dass sie nie aufgaben und prompt eine Minute vor dem Ende durch Robert Grube zum Anschluss kamen. Zum Ausgleich reichte es leider nicht mehr. Mit einem Konter machte der VfL kurz darauf alles klar. Rostock: Künnemann (V) - Stud zinski (118. Mielke), Pägelow,

Nauermann (V), Esdorf (113. Burmeister) - Schlottke (101. Kretschmer), Christiansen, Flath, Gebissa (70. Grube/V) - Köller (V), Quaschner. Wolfsburg: Klaus - Sauer, Sprenger, Hansen, Kleihs - Palacios-Martinez (115. Borowski), Strompen (V), Arnold (V), Brandt (120. Seguin) - Müller (105. Uzan), Avdijaj (88. Zawada)

Schiedsrichter: Bandurski (Essen)

Zuschauer: 18 500

Tore: 0:1 Palacios-Martinez (103.), 0:2 Arnold (105./Foulelfmeter), 1:2 Grube (119.), 1:3 Uzan (120.+2)

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