zur Navigation springen
Norddeutsche Neueste Nachrichten

18. November 2017 | 18:58 Uhr

altstadtfest : In den Rostocker Gassen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Vielfältiges und buntes Programm beim Fest in der Östlichen Altstadt

svz.de von
erstellt am 06.Okt.2014 | 06:00 Uhr

Mit Musik, Tanz und vielen bunten Aktionen haben die Rostocker das Fest in der Östlichen Altstadt gefeiert. „In dieser Form gibt es das Altstadtfest zum ersten Mal“, sagt Astrid Stelter vom Altstadtverein, der das Fest organisiert. Das Neue: In diesem Jahr gab es nicht nur einen zentralen Ort, sondern das Fest fand von Freitag bis Sonntag getreu dem Motto „Zwischen den Gassen“ statt.

Am Café Likörfabrik falten Kinder eifrig Boote aus Papier, die anschließend in der Grube auf ihre Seetüchtigkeit geprüft werden. Daneben gibt es noch Kastanien, bunte Blätter und allerlei Herbstmaterialen zum Basteln. Groß und Klein haben dabei viel Spaß. „Das Kind schläft und die Mama bastelt“, stellt Ulrike Trost beim Anfertigen ihres Kastanienmännchens belustigt fest. Auch das Schminken bereitet den Kindern viel Freude, ob als Schmetterling oder Katze. Die kleinen haben viel Spaß dabei.

„Alfons, der Ballonfahrer“ sorgt mit seinem bunten Programm auf Stelzen vor der Nikolaikirche für einen Anziehungspunkt. Besonders die Kleinen werden zu Fluglotsen und halten den Ballon mit Alfons auf Kurs. „Es ist schön gemacht und für alle was dabei“, sagt Kirsten Kniffka. Für sie ist der Höhepunkt aber der Brunch „Zu Tisch mit Nachbarn“ am Sonntag.

Einen Musikalischen Beitrag gibt es im Kuhtor mit der Gruppe Gad Elias. In gemütlicher Atmosphäre spielen Elisabeth Straube und Paul Nack Gitarre und Percussions. Musikalisch ist alles dabei von traurig, nachdenklich bis Reggae. „Ein Mischmasch aus allem“, erzählt Nack. Weitere Highlights sind „Swing ‘n Roll“ mit dem Swing Café Rostock in der Nikolaikirche und der Auftritt des Hamburger Liedermachers Alexander von Rothenkirch im Café A Rebours.

Yvonne Middelborg nutzt das Altstadtfest für eine Aktion auf der Grubenstraße, wo es hinaufgeht zum Platz Am Wendländer Schilde. „Hier fehlt eine Entschleunigungsstelle“ sagt die Rostockerin und meint: Ein Fußgängerüberweg müsse her. Vor einigen Jahren sei ihr Kind genau hier angefahren worden. Deshalb hat sie sich mit Freunden und Bekannten zusammengeschlossen und einen Zebrastreifen für einen Tag mit Kreide gestaltet. „Es gehen an dieser Stelle viele Kinder über die Straße“, sagt Middelborg. Heute gehen, tanzen, springen, hüpfen die Rostocker von Klavier und Akkordeon begleitet über die Straße – und setzen so ein Zeichen für mehr Sicherheit.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen