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Norddeutsche Neueste Nachrichten

19. August 2017 | 11:32 Uhr

Warnemünde : In 108 Tagen um die Welt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rostocker und Berliner treffen sich beim Anlauf der „Costa Luminosa“ noch mal an Bord

23 Länder in 108 Tagen bereist, das hat ein Sextett aus Rostock, Bargeshagen und Berlin. Die drei Duos haben sich während einer Weltreise an Bord der „Costa Luminosa“ kennengelernt. Die Reise startete im Januar und endete am 23. April im italienischen Savona. Den erstmaligen Anlauf des Kreuzfahrtriesen gestern in dieser Warnemünde-Saison nutzten Erika und Gerhard Deubach aus Rostock, Renate Kohnert und Horst Köpke aus Bargeshagen sowie die Berliner Brüder Hans-Peter und Karl-Heinz Gaul für ein Wiedersehen.

Fast alle trugen stolz ihr Kreuzfahrt-Reise-Shirt, die Bargeshäger gaben sich mit dem Aufdruck „Heimathafen Rostock“ lokalpatriotisch. Sie wollten sich noch mal an Bord des Schiffes treffen und auch einigen Crew-Mitgliedern Hallo sagen. Auch wenn jeder von verschiedenen Erinnerungen schwärmt: Sie sind alle vom Costa- und dem Kreuzfahrtreisevirus infiziert. Für die Deubachs war es bereits die zweite Weltreise. Die Premiere haben sie sich zur Goldenen Hochzeit im Jahr 2013 geschenkt. „Das hat uns so gut gefallen, dass wir es uns noch einmal vorgenommen haben“, sagt Erika Deubach.

Die pensionierte Grundschullehrerin Renate Kohnert nennt einen Vorteil dieser Reiseform: „Man ist dreieinhalb Monate auf einem schwimmenden Hotel, der Koffer ist immer in der Kabine und man lernt viele Länder kennen und unternimmt spannende Ausflüge“, schwärmt sie. „Und bei 2000 Reisenden wird der Stapel mit Telefonnummern, Namen und Adressen immer größer. Gerade, wenn man aus der Nähe von Warnemünde kommt“, ergänzt Begleiter Horst Köpke, der früher im Schiffbau tätig war und eine Affinität zu Schiffen hat. Jeder der sechs Reisenden verfügt über seine Lieblingsländer und Erlebnisse. Aber die Christo-Statue in Rio de Janeiro hat alle beeindruckt. Die Deubachs führten Tagebuch. Erika auf dem Laptop, Gerhard klassisch in einem Buch. Auch Dubai schnitt bei der Bilanz gut ab.

Überhaupt waren alle angetan von der Reise. „Am Ende waren wir schon wie eine Familie“, sagt Reise-Journalist Hans-Peter Gaul. Mit seinem Bruder hat er sich aus jedem Land eine Glocke mitgebracht. Auch die Deubachs sammelten fleißig Souvenirs. Unter anderem die Statue eines argentinischen Tangopaares. „Wir haben vor allem Fotos und Erinnerungen“, sagt Renate Kohnert und lässt mit Horst Köpke die Eindrücke sacken.

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erstellt am 06.Mai.2016 | 11:45 Uhr

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