zur Navigation springen
Norddeutsche Neueste Nachrichten

18. November 2017 | 20:53 Uhr

IMG-Group kooperiert mit Russland

vom

svz.de von
erstellt am 09.Apr.2013 | 05:47 Uhr

Rostock | Ingeneure aus Rostock arbeiten künftig eng mit einem Forschungszentrum aus dem russischen St. Petersburg zusammen. Die Ingenieurtechnik und Maschinenbau GmbH (IMG) vereinbarte gestern eine Kooperation mit dem Shipbuilding & Shiprepair Technology Center (SSTC). Abgeschlossen wurde die Vereinbarung auf der Hannover Messe von IMG-Geschäftsführer Reinhart Kny und SSTC-Generaldirektor Aleksandr N. Aleshkin. Am 15. Mai 2013 soll nun ein entsprechender Forschungsvertrag unterzeichnet werden. "Wir wollen gemeinsam mit innovativen Technologien und Fertigungsanlagen die internationale Wettbewerbsfähigkeit von russischen Schiffbau- und Stahlbaubetrieben erhöhen", sagt Kny.

Generaldirektor Aleshkin verwies in Hannover auf die bereits seit zwölf Jahren bestehende Zusammenarbeit der IMG-Group mit dem Stammwerk Rostock und dem staatlichen Technologie-Unternehmen SSTC. Er würdigte den Forschungsvertrag als einen neuen Meilenstein in der Zusammenarbeit zum gegenseitigen Nutzen beider Partner. IMG und das schon 1939 in St. Petersburg gegründete maritime Technology Center, das heute 1200 Mitarbeiter beschäftigt, haben in der Vergangenheit bereits mehrere Projekte bei der Modernisierung von Werften in Russland realisiert. Unter anderem in Murmansk, St. Petersburg, Kaliningrad, Kasan und Wladiwostok. Im Zentrum der gemeinsamen Forschungsarbeit steht die Lasertechnologie, deren Einsatz im Schiffbau erst wenig verbreitet ist.

"Das wollen wir ändern und neben neuen laserbasierten Schweißtechnologien auch die Strukturen und Organisation der Werften entscheidend verbessern", sagt Kny. Vorrang hätten der Schiffbau, die Offshore-Industrie und der Stahlbau. Der IMG-Chef sieht aber auch in der Fischerei- und Lebensmittelindustrie sowie im Bereich Clean Tech sehr gute Möglichkeiten, gemeinsam entwickelte Technologieprodukte zu vermarkten. Auch über die Grenzen Russlands hinaus.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen