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Im Sommer bringt Rostock Schulen und Kitas in Schuss

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erstellt am 17.Jul.2013 | 06:56 Uhr

Rostock | Während Schüler und Lehrer die Sommerferien genießen, gehören ihre Schulen den Handwerkern: Die Hansestadt Rostock nutzt die Zeit, um dringend notwendige Sanierungs- und Reparaturarbeiten zu erledigen. Wie Nico Seefeldt vom Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung (KOE) mitteilt, werden in diesem Jahr rund zwei Millionen Euro in die Instandsetzung investiert.

Im Schulzentrum Paul Friedrich Scheel steht zum Beispiel eine Fassadensanierung an. Kosten: 175 000 Euro. Für die Erneuerung der elektrischen Lautsprecheranlage in der Borwinschule gibt die Stadt 130 000 Euro aus. Und auch die Warnowschule bekommt für 100 000 Euro eine neue Lautsprecheranlage; außerdem wird dort für 61 500 Euro ein Schacht saniert. Neben geplanten Maßnahmen wie diesen erfolgen in den Schulen Kleinst- und Schönheitsreparaturen, die im Laufe des Schuljahres angefallen sind und nun in der Ferienzeit abgearbeitet werden können.

Grundlegender Sanierungsbedarf besteht laut Seefeldt nur in acht von 47 kommunalen Schulen und 15 Schulen in freier Trägerschaft. Grund: "Bereits seit 1992 wird ein umfassendes Schul- und Sportstättensanierungskonzept in der Hansestadt Rostock umgesetzt", so der KOE-Mitarbeiter. Weit mehr als 200 Millionen Euro seien schon investiert worden. Auch in Rostocks Kindertagesstätten ist in den vergangenen Jahren einiges geschehen. "Nach Umsetzung des Konjunkturprogramms von 2009 bis 2011 ist der überwiegende Teil energetisch saniert worden", sagt Seefeldt. Dem habe sich ein Sanierungsprogramm im Innenbereich der Tagesstätten angeschlossen, das vor allem darauf abziele, den Brandschutz zu verbessern, Haustechnik und Elektroanlagen zu erneuern sowie Barrierefreiheit zu schaffen. In diesem Jahr habe der KOE acht solcher Maßnahmen auf seiner Liste stehen, so Seefeldt. Das Investitionsvolumen liege bei elf Millionen Euro.

In einigen Einrichtungen sollen im Zuge der Sanierung zusätzliche Kinderkrippenplätze geschaffen werden, wie das Amt für Jugend und Soziales mitteilt. Beispiele sind das Kinderhaus Am Warnowpark und die Kita Rappelkiste der Awo, die Kita Tierhäuschen des ASB, die Kitas Knirpsenland, Anne Frank und Zwergenhaus der Volkssolidarität sowie die Kita Steppkeland des DRK. Und einige Träger planen nach Informationen des Amtes auch Neubauten. Darunter das Institut Lernen und Leben, die Gesellschaft für Gesundheit und Pädagogik, die Diakonie des Kirchenkreises Rostocker Stadtmission sowie die Initiative zur Förderung zur Waldorfpädagogik.

Insgesamt, so die Stadt, fließen in die Projekte in Schulen und Kitas in diesem Jahr rund 20 Millionen Euro - Geld, das die Hansestadt Rostock, die Kita-Träger und der Bund zur Verfügung stellen. Fördermittel gebe es lediglich für den Ausbau von Kinderkrippenplätzen. Rund 1,5 Millionen Euro kämen dafür vom Bund.

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