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Norddeutsche Neueste Nachrichten

19. November 2017 | 17:14 Uhr

Turnier : Im Seebad wird es ausgefochten

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Wettkämpfe am Strand ziehen Schaulustige an. Teilnehmer kommen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz.

Neben Ballsportarten ziehen jetzt auch die Rostocker Fechter in das Badeparadies ein. Am Sonnabend haben zahlreiche Amateure der Sportart bei Fechtkämpfen mit Florett und Degen ihre Geschicklichkeit auf den Prüfstand gestellt.

„Das Warnemünder Strandfechten ist für uns das Highlight unter den Wettkämpfen“, sagt Fechttrainer Fritz Woltersdorf, der das sportliche Event unterhalb des Teepotts organisierte. Auf einer 300 Quadratmeter großen Fläche durften die rund 30 Akteure auf insgesamt vier Feldern ihr Können beweisen. Der German Beachfencing Cup lockte auch Teilnehmer aus anderen Bundesländern, der Schweiz und Frankreich ins Ostseebad. Das Publikum lag entspannt im Sand und beobachtete die schweißtreibenden Kämpfe der Fechter.

„Das vereinfachte Regelwerk soll den Freizeit- und Fair-Play-Charakter des Turniers in den Vordergrund stellen“, so Woltersdorf. Der ehemalige Rostocker Trainer siedelte aus beruflichen Gründen nach Paderborn um und freut sich, wenn in Rostock das Strandfechten ansteht. Aktivität und Spaß sollen dabei im Vordergrund stehen.

Jedes Gefecht wird in einem acht mal acht Meter großen Quadrat von zwei Sportlern bestritten. Die Kampfzeit beträgt effektiv drei Minuten bei fünf Treffern. „Das ist extrem anstrengend, auch wenn es nicht so aussieht“, sagt Fechterin Juliane Jagodka aus Rostock. Die Hochschulsportgemeinschaft der Uni Rostock hat das Strandfechten 1999 als eine besondere Trainingsmethode ins Leben gerufen.

So konnte sich Warnemünde als einer der Veranstaltungsorte durchsetzen. Insgesamt mussten die Sportler am Sonnabend 10 bis 20 Durchgänge absolvieren, bevor die Besten am Abend einen Pokal in Empfang nehmen durften. Unterstützt werden die Fechtmeisterschaften von der Barmer GEK, die mit dem Show-Truck für Unterhaltung sorgte. Die Krankenkasse möchte sportliche Betätigung und regelmäßige Bewegung fördern.

Als am Show-Truck später Neptun zur traditionellen Taufe erschien, freuten sich die Fechter bereits auf einen entspannten Abend. „Bewegung hatten wir genug, da darf es ruhig etwas gemütlicher werden“, sagte Juliane Jagodka.


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