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22. November 2017 | 06:51 Uhr

Im Ostseebad packen viele mit an

vom

svz.de von
erstellt am 23.Apr.2012 | 09:49 Uhr

Warnemünde | Im Ostseebad ist vieles anders als in anderen Stadtteilen. Der Zusammenhalt hier besonders ist stark. Deshalb ist es für viele selbstverständlich beim jährlichen Arbeitseinsatz mit anzupacken. In diesem Jahr haben sich mehr als 60 Frauen und Männer am Frühjahrsputz am Wochenende beteiligt. "Wir haben in diesem Jahr wahrscheinlich mehr Helfer gehabt als im Vorjahr", sagt Karsten Ziegler von der Initiative "Warnemünde soll schöner werden". Er war zufrieden mit der Resonanz aus dem Ostseebad.

Einige haben nach der Arbeit gegrillt

Auch Ortsbeiratsvorsitzender Alexander Prechtel (CDU) ist von seiner langen Reise zurück und gleich dabei. Ärmel hochkrempeln war Sonnabend die Devise. Wegen des Sonnenscheins war das bei vielen im Doppelsinn der Fall. Gemeinsam mit Ulf Glende, Karsten Ziegler und Joachim Carstens befreite Prechtel Ecken der Seestraße von Unkraut. "Das ist eine fantastische Möglichkeit, zusammen etwas für das Gemeinwohl zu tun", sagt er. "Warnemünde ist auch ein Vorzeigestück, wir kriegen auf diese Aktion viel positives Echo", sagt Prechtel. Begeistert von der Resonanz ist auch Stefan Patzer aus dem Grünamt der Hansestadt. Gemeinsam mit Kollegen unterstützt er die Aktion in Warnemünde und anderen Rostocker Stadtteilen. Das Amt stellt Container und Tüten zur Verfügung, gibt fachliche Hilfe und hatte in der Richard-Wagner- und der Kurhausstraße die Rasenansaat vorbereitet sowie Bäume gepflanzt. Hier hat Antje Schwarzer vom Team Jungbaumpflege mit ihren Kollegen entscheidende Arbeiten vorbereitet.

Auch rund um den Georginenplatz haben Warnemünde und Anwohner gewirkt. Hier wurde altes Laub beseitigt. Am Ende kamen auf diesem Platz alle noch einmal zusammen. Denn nach dem fleißigen Arbeiten sollte schließlich auch eine Stärkung nicht fehlen. Wer Lust dazu hatte, konnte sich auf ein Getränk und einen Schmaus in einem Lokal mit den anderen Helfern zusammenfinden. "Da zahlt aber jeder selber", sagt Ziegler.

In der Friedrich-Franz-Straße haben etwa 20 Bewohner und Geschäftsleute selbst Hand angelegt und ihren eigenen Einsatz organisiert. Unter anderem sind Baumscheiben mit Frühblühern bepflanzt worden, es wurde Unkraut gejätet und Abfall beseitigt. Kathrin Flint gehört zu den Initiatoren.

In dieser Straße gab es dann auch eine Besonderheit: Nach der Arbeit schmiss Karl-Heinz Ballauf den Grill für die Helfer an, damit die Aktion gemütlich ausklingen konnte. "So können wir alle mal miteinander reden", sagt Flint.

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