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Beginn der Fusionsanalyse : IHK-Spitze entscheidet Machtkampf für sich

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Das in die Kritik geratene Präsidium bekommt für seine Kooperations- und Fusionspläne mit der IHK Rostock Rückendeckung von der Mehrheit der Vollversammlung.

svz.de von
erstellt am 03.Nov.2011 | 08:20 Uhr

Schwerin | Entscheidung im Machtkampf bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwerin: Das wegen umstrittener Fusionspläne in die Kritik geratene Präsidium bekommt für seine Kooperations- und Fusionspläne mit der IHK Rostock Rückendeckung von der Mehrheit der Vollversammlung.
Das Gremium habe am Dienstag Abend mit "80 Prozent der Stimmen" beschlossen, gemeinsam mit der Kammer Rostock das vorgesehene Ausschreibungsverfahren für eine Fusionsanalyse zu beginnen und von fünf externen Dienstleistern außerhalb des Landes Angebote für einen 50 000-Euro-Berater-Auftrag einzuholen, erklärte IHK-Präsident Hans Thon gestern. Es habe keine Bedenken gegen das Verfahren gegeben, hieß es. Voraussichtlich im Dezember solle vom Wirtschaftsparlament über die Auftragsvergabe entschieden werden, sagte Thon. Mit Ergebnissen könne im ersten Halbjahr gerechnet werden.
IHK-Hauptgeschäftsführer Ulrich Unger hatte zuvor erhebliche Bedenken gegen das Ausschreibungsverfahren geäußert - und setzt damit offenbar jetzt seinen Chefposten aufs Spiel. Eine Mehrheit der Vollversammlung soll gestern beschlossen haben, wegen seines Verhaltens eine deutliche Kritik gegen Unger auszusprechen. Thon wollte dazu keine Stellung nehmen. Das sei intern, sagte er.

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