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23. November 2017 | 19:40 Uhr

IGA-Park feiert großes Jubiläum

vom

svz.de von
erstellt am 23.Jun.2013 | 07:33 Uhr

Schmarl | Die Ausarbeitung des Entwicklungskonzeptes für den IGA-Park geht in die heiße Phase: Am Sonnabend wurde das zehnjährige Bestehen des Geländes gefeiert. Nun stellt sich die Frage, wie es mit dem Park weitergehen soll. Im September soll der Entwurf zur Umgestaltung der Grünanlage der Öffentlichkeit präsentiert werden. Bürgerschaftspräsidentin Karina Jens (CDU) und Jörg Vogt, IGA-Geschäftsführer, haben Großes vor mit der Fläche: Der Uferbereich soll aufgewertet, die Anbindung zum Park verbessert werden. Der Weidendom und die große Parkbühne sollen weiter für Großveranstaltungen genutzt und die Museumslandschaft erweitert werden. "Wir planen eine seeseitige Anbindung. So kann das IGA-Erlebnis schon im Stadthafen beginnen", sagt Vogt. Die Pläne für die Entstehung einer Wassersportanlage stehen bereits fest. "Es gibt einige Bauinteressenten. Wir hoffen, die Anlage 2014 in Betrieb nehmen zu können", so Vogt. Dabei betont der Geschäftsführer: "Nichtsdestotrotz wird der Park ein Ort der Erholung bleiben."

Nachdem im Mai die Zehn-Jahres-Auflage zur Weiterführung der IGA GmbH als steuerpflichtiges Unternehmen ausgelaufen ist, soll die Anlage nun in einen frei zugänglichen Volkspark umgewandelt werden. Auch wenn die Erhebung von Eintrittsgeldern nun aus steuerrechtlichen Gründen nicht mehr notwendig ist, soll vorerst an dem einen Euro festgehalten werden. "Wir suchen nach Alternativen. Wir wollen Ordnung im Park und brauchen die Aufsicht, um die Qualität erhalten zu können", erklärt Vogt. Auch der Zaun um das Gelände soll bleiben. Er habe den Park bisher gut vor Vandalismus geschützt.

Rund 150 000 Menschen besuchen jährlich den IGA-Park, 25 000 das Traditionsschiff. Dr. Peter Danker-Carstensen, Leiter des Schiffbau- und Schifffahrtsmuseums, erhofft sich, mit dem Entwicklungskonzept in der Diskussion, wie es mit dem Museum weitergehen soll, voranzukommen. Die Ausrichtung der Ausstellungsgestaltung ist in diesem Zusammenhang ebenso Thema wie Erneuerungen auf dem Schiff oder ein möglicher landseitiger Museumsanbau. "Vieles ist auch eine Kostendiskussion. Wir machen weiter, auch in kleinen Schritten."

Zehn Jahre ist es her, dass die grüne Weltausstellung am Meer zehntausende Besucher nach Rostock lockte. 171 Tage lang entfaltete sich schönste Blumenvielfalt auf 110 Hektar Parkgelände. "Die IGA war eine Erfolgsgeschichte. Rund 80 000 Rostocker leben um das Gelände. Ihr Wohnumfeld hat sich verbessert", erzählt Karina Jens. "Auch die Infrastruktur wurde damals ausgebaut."

Dass die Hansestädter ihren Park mögen, haben sie vergangenen Sonnabend bewiesen. Tausende gratulierten zum Jubiläum und kamen zur Geburtstagsfeier auf das Gelände.

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