Jugendorchester Rostock : „Ich wollte unbedingt spielen“

Hat viel Spaß, im Orchester zu spielen: Jakob Liebich
Hat viel Spaß, im Orchester zu spielen: Jakob Liebich

Schüler Jakob Liebich verrät im Interview, was ihn an der Trompete und am Orchesteralltag begeistert.

svz.de von
21. Juli 2018, 05:00 Uhr

Sie ist das bekannteste Blasinstrument, vertreten in verschiedensten Ensembles, Orchestern und Bands, aber auch mal ganz alleine – die Trompete. Durch ihre Vielfalt begeistert sie Menschen seit Jahrhunderten – so auch den Rostocker Schüler Jakob Liebich (16), der im Jugendorchester spielt. Im Interview mit Julian Doß spricht er über frühe Prägung, Orchesteralltag und gebuchte Auftritte.

Wie sind Sie zum Trompete spielen gekommen?

Meine Mutter spielt schon seit ich denken kann, in einem Posaunenchor und manchmal hat sie mich und meinem Bruder mitgenommen. Da saß ich dann und habe zugehört. Dabei müssen mir die Trompeten so gut gefallen haben, dass ich unbedingt Trompete spielen wollte.

Wie lange spielen Sie schon Trompete?
Mit dem Einzelunterricht habe ich zu Beginn der zweiten Klasse angefangen, das ist jetzt zirka neun Jahre her. Ein halbes Jahr später habe ich dann angefangen, im Orchester zu spielen.

In welchem?

Ich spiele beim Jugendmusikkorps Rostock im Rostocker Freizeitzentrum.

Wie oft üben Sie?

Ich habe einmal die Woche Unterricht bei meinem Lehrer. Mittlerweile mit einem Freund von mir, der ebenfalls Trompete in meinem Orchester spielt. Orchesterprobe habe ich jeden Freitag für drei Stunden, Big Band dienstags für eineinhalb Stunden. Früher habe ich dazu noch zu Hause geübt, was mir mittlerweile aber keinen Spaß mehr macht.

Wie viele Mitglieder hat das Orchester?

Wir sind ein Blasorchester. Das heißt, dass es keine Streicher gibt. Es gibt Klarinetten, Flöten, Saxofone, Hörner, Trompeten, Posaunen, E-Bass und Schlagzeug. Das Schlagzeug und der E-Bass gehören eigentlich nicht zu einem Blasorchester, machen es aber schöner und bringen dem Orchester mehr Vielfalt. Zusammen sind wir ungefähr 45 Musiker.

Die Big Band fällt da deutlich kleiner aus. Hier gibt es nur Trompeten, Posaunen, Eufonie, Saxofone und Schlagzeug sowie ein E-Bass. Das sind zusammen so 20 Musiker.

Wie oft stehen Konzerte an?

Das ist ganz unterschiedlich, je nach dem, wie wir gebucht werden. Das ist saisonabhängig. Im Frühling und Sommer sind wir recht häufig im Einsatz, im Herbst und Winter ist es dagegen etwas weniger. Öfter sind wir aber mit dem Orchester im Kurhausgarten.

Mit der Big Band spielen wir deutlich seltener. Meist nur ein paar Mal im Jahr.

Was macht es so toll, in einem Orchester dabei zu sein?

Das gemeinsame Spielen bringt einfach Spaß. Es ist viel besser, als immer alleine zu musizieren. Außerdem habe ich dort viele gute Freunde.

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