Ex-Plattenbauruine : Hotelsuiten in Börgerende

So soll der Neubau später aussehen – mit hellen Fassaden, bodentiefen Fenstern, großen Balkonen und Terrassen. Die historische Bautradition der Ostseebäder soll mit einer modernen Architektursprache verbunden werden.  Grafik: W&N Immobilienvertriebsgesellschaft
So soll der Neubau später aussehen – mit hellen Fassaden, bodentiefen Fenstern, großen Balkonen und Terrassen. Die historische Bautradition der Ostseebäder soll mit einer modernen Architektursprache verbunden werden. Grafik: W&N Immobilienvertriebsgesellschaft

150 Betten entstehen wo früher das Waterkant-Ferienheim stand / Neuartiges Konzept zur Finanzierung

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06. August 2015, 12:00 Uhr

Ab Herbst wird in Börgerende dort, wo bis 2007 die Plattenbauruine des alten FDGB Ferienheims Waterkant war, gebaut. Die Hotelanlage Upstalsboom Waterkant Suites soll bis 2018 auf dem 5746 Quadratmeter großen Gelände in direkter Strandlage entstehen.

Das Hotelprojekt soll auch die wirtschaftliche Entwicklung am Standort Börgerende unterstützen. Restaurant sowie Wellness- und Schwimmbereich mit SPA-Einrichtungen stehen auch den Anwohnern und Gästen der Ferienwohnungen in der Umgebung offen. „Die Upstalsboom Waterkant Suites werden mittel- bis langfristig weitere Gäste anziehen und so zum Beispiel den Umsatz von Gastronomie, Einzelhandel und Dienstleistungsgewerbe im Ort und über das ganze Jahr steigern“, so Knud Wilden, geschäftsführender Gesellschafter der W&N Immobilien Vertriebsgesellschaft mbH.

W&N hat den Hotelbau mit 150 Betten zusammen mit der Upstalsboom Hotel und Freizeit GmbH und Co. KG initiiert. Die ist Betreiber der neuen Hotelimmobilie, Pächter der Gastronomie und Betreiber des Wellness- und Schwimmbadbereiches. Upstalsboom plant 30 Mitarbeiter und Dienstleister für das neue Hotel anzustellen.

W&N konzipierte das Hotel als Projektentwickler und koordiniert den Vertrieb. Bauträger ist die Waterkant Suites GmbH. Das Konzept, das die Unternehmen verfolgen, ist neuartig: Die 75 Suiten zwischen 48 und 94 Quadratmetern werden über ein Private-Equity-Modell von verschiedenen Käufern erworben. Damit ist für die Besitzer der Hotelsuiten keine beziehungsweise nur eine stark limitierte Eigennutzung vorgesehen. „Ein Hotel, das keine Zimmer bietet, sondern ausschließlich Suiten von verschiedenen Eigentümern zur Vermietung, ist eine neue Art der Finanzierung und Bewirtschaftung eines Ferienhotels. Mit diesem Konzept sind große Hotelinvestitionen auch an kleineren Standorten möglich“, erklärt Bodo Janssen, geschäftsführender Gesellschafter von Upstalsboom. Die Hotel-Suiten werden durch Upstalsboom betrieben und als Kapitalanlage für die Investoren verwaltet.

Zu jeder Suite gehören anteilig die große Schwimm- und Wellness-Anlage des Hotels, Empfang und Lobby, Tiefgaragenplatz und der Restaurantbetrieb. „Das Hotel mit vollständig ausgestatteten Suiten basiert auf einem Sowohl-als-auch-Konzept“, erläutert Wilden. Die Gäste könnten entscheiden, ob sie die Vorzüge des Hotels mit Restaurant und SPA-Bereich nutzen oder ihrem eigenen Tagesrhythmus nachgehen. „Auf diese Weise erreichen wir eine große Gruppe unterschiedlicher Urlauber“, so Wilden.

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