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Norddeutsche Neueste Nachrichten

21. Oktober 2017 | 16:08 Uhr

Studie : Hotelpreise: Rostock ist am teuersten

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Mit 94 Euro belegt die Hansestadt Platz eins im Osten

von
erstellt am 15.Jul.2016 | 05:00 Uhr

In Rostock kassieren Hoteliers ordentlich ab: Übernachtungsgäste zahlen in der Hansestadt mit durchschnittlich 94,26 Euro sogar mehr für ein Zimmer als in Berlin. Dort werden allerdings auch noch 93,68 Euro fällig. Damit liegt Rostock in der gestern veröffentlichten Analyse „Immobilienmärkte Berlin und Ostdeutschland 2016“ der TLG Immobilien an der Spitze der untersuchten Städte. Der Hotelerlös pro Zimmer beträgt dabei fast 67 Euro. Schlusslicht Erfurt kostet Reisende nur 64,43 Euro pro Übernachtung, in Dresden sind es 74,49 Euro.

„Rostocks Hotelmarkt profitiert vom Trend zum Städtetourismus und der wachsenden Lust der Deutschen am Urlaub in der Heimat“, sagt TLG-Vorstandsmitglied Niclas Karoff. Die Auslastung habe erstmals die 70-Prozent-Marke überschritten. Allein zwischen 2011 und 2015 stieg die Zahl der Übernachtungen um fast 28 Prozent auf 1,93 Millionen. Eine ähnlich positive Entwicklung weist der Rostocker Büro- und Einzelhandelsimmobilienmarkt auf. „Das zeigt sich auch daran, dass die Höchstmieten für Büros mittlerweile auf einem Niveau liegen wie in Mannheim, der drittgrößten Stadt von Baden-Württemberg“, sagt Karoff. Im Schnitt seien das bis zu 14 Euro pro Quadratmeter.

Damit werde die Hansestadt für Investoren interessant. Sie könnten mit der Vermietung von Büros Renditen zwischen 6 und 8,6 Prozent erzielen. Bei Einzelhandelsflächen seien je nach Lage zwischen 6,7 und 8 Prozent Rendite drin. Die Nachfrage bei den Immobilien sei unter anderem mit der wachsenden Zahl von Bürojobs verknüpft. Rund 39 600 Menschen hatten ihren Arbeitsplatz im vergangenen Jahr am Schreibtisch. Das sind fünf Prozent mehr als 2011. Entsprechend sank die Leerstandsquote der Büro-Immobilien trotz Flächenzuwachs auf 7,2 Prozent. Basis der TLG-Analyse sind 2000 Daten aus Rostock, Dresden, Leipzig, Erfurt, Potsdam und Berlin.

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