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Norddeutsche Neueste Nachrichten

18. November 2017 | 04:12 Uhr

Warnemünde : Hotel wird im Herbst umgebaut

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Eine Eigentümergemeinschaft gestaltet am Kirchenplatz 6 Appartements für Urlauber. Projektstart ist nach der Saison

svz.de von
erstellt am 03.Aug.2014 | 06:00 Uhr

Das Schild der Gaststätte Zum Fresssack am Kirchenplatz 6 ist bereits demontiert. Ein Zeichen, dass hier hinter den Kulissen des ehemaligen Hotels Warnemünde der Start für den schon seit längerer Zeit geplanten Umbau gefallen ist. An dieser Adresse will die Besitzergesellschaft Kirchenplatz 6 mit Yvonne Borgwardt, Sylvia Hartmann-Garbe und ihrem Sohn Paul Garbe das 1993 gebaute und vor drei Jahren geschlossene Hotel in ein Haus mit zwölf Service-Appartements umwandeln und gemeinsam führen.

Im Klartext verbergen sich hinter dem baulichen Fachbegriff Service-Appartements Ferienwohnungen für Urlauber und andere Interessenten. Die künftige Nutzung knüpft allerdings auch an die vorherige Nutzung an, wo zu Zeiten des Hotelbetriebs auch Urlauber an dieser Adresse wohnten. „Die Baugenehmigung liegt seit vergangenem Jahr vor“, sagt Michael Paasch im Auftrag der Gesellschaft. Als gewünschter Fertigstellungstermin steht Ende Juni oder Anfang Juli kommenden Jahres im Raum.

Die Wohnungen werden über eine Größe zwischen 39 und 60 Quadratmetern verfügen. Beim Umbau legen die Bauleute immer zwei Hotelzimmer zu einem Appartement-Bereich zusammen. Zur Ausstattung gehört ein Bad. „Es wird an dieser Adresse keine Gaststätte mehr geben. Im unteren Bereich werden zwei Gewerbeeinheiten entstehen“, sagt Paasch. Voraussichtlich werden das Ladengeschäfte sein.

„Über alle Punkte sind wir mit der Stadtplanung im Gespräch“, sagt Paasch. Im Haus wird im inneren Bereich ein Fahrstuhl integriert, damit die Gäste bequem auch in die oberen Etagen gelangen. „Da Warnemünde jetzt bereits genug durch Baustellen strapaziert ist, starten die Arbeiten im September oder Oktober“, kündigt Pasch an.

Wenn im Inneren des Haus alles fertig ist, starten die Außenarbeiten für Dämmung, Putz und farbliche Gestaltung. Zu einigen Themen wie Gestaltung der Balkone und dem unteren Bereich der Fassade laufen noch Abstimmungen mit dem Stadtplanungsamt.

Offen ist noch, inwieweit der ehemalige Name des Hauses noch in den späteren einfließt. „Hotel Warnemünde wird es sicher nicht mehr heißen, weil es ja kein klassisches Hotel ist, aber wir sind da noch in der Überlegungsphase“, so Paasch.

Als Farbempfehlung liegen ein Grauton namens Basalt und weiße Fenster vor. Auf alle Fälle soll es sich gestalterisch in das Ortsbild gut einfügen.

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