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Norddeutsche Neueste Nachrichten

20. November 2017 | 01:41 Uhr

Soziales : Hospiz macht auf sich aufmerksam

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hilfe an 365 Tagen im Jahr: Mitarbeiter der Rostocker Einrichtung begleiten seit 16 Jahren Sterbende auf ihrem schweren Weg.

svz.de von
erstellt am 12.Okt.2014 | 09:00 Uhr

Sie begleiten Menschen auf ihrem letzten schweren Weg – die Mitarbeiter des Rostocker Hospizes sind seit 16 Jahren rund um die Uhr für ihre Patienten da. Zum Welthospiztag am Dienstag, 14. Oktober, will die Rostocker Einrichtung auf den Hospizgedanken aufmerksam machen.

Hauptamtliche Pflegekräfte, Palliativmediziner, Sozialarbeiter, Seelsorger, Psychologen und ehrenamtliche Helfer stehen den Sterbenden und ihren Angehörigen zur Seite.

Da die Kranken- und Pflegekassen die Kosten für die Hospiz-Betreuung lediglich zu 90 Prozent tragen und somit 10 Prozent von der Einrichtung selbst aufgebracht werden müssen, ist das Hospiz auf finanzielle Hilfe und ehrenamtliches Engagement angewiesen. „Hospizarbeit ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, sagt Hospizleiter Birger Birkholz.

Das Rostocker Hospiz kann bereits auf eine gute Unterstützung bauen. Motivierte und gut ausgebildete ehrenamtliche Helfer stehen dem Team des Hospizes verlässlich zur Seite. Und bürgerschaftliches Engagement hat sich in den vergangenen Jahren entwickelt. Aktionen wie Laufveranstaltungen, Buchlesungen, Benefizkonzerte für das Hospiz, Konzerte im Hospiz, CD-Veröffentlichungen sind nur einige Beispiele für aktive Hilfe.

Das älteste Hospiz in Mecklenburg-Vorpommern blickt an diesen Tagen auf sein 16-jähriges Wirken in Rostock zurück. Das Hospiz hat sich den Leitlinien der Hospizbewegung verschrieben. Das Handeln ist darauf gerichtet, dass Menschen an ihrem Lebensende selbstbestimmt, sicher und geborgen leben können und im Sterben begleitet werden.

Die professionelle Betreuung hat zum Ziel, körperliche und seelische Belastungen zu lindern, den Bewohnern ungeteilte Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und sie bei Alltäglichem zu unterstützen. Im Zentrum des Engagements steht der Mensch mit seinen Bedürfnissen. „Hospizarbeit braucht Freunde und Helfer. Hospizarbeit braucht ehrenamtliche Unterstützer und bürgerschaftliches Engagement“, so Birkholz weiter.

Auch der Besuch des nächsten Benefizkonzertes ist eine gute Gelegenheit dafür. Am 14. November um 20 Uhr gibt die Rostocker Band Bad Penny in der Rostocker Heiligen-Geist-Kirche ein Konzert zugunsten des Hospizes.

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