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Norddeutsche Neueste Nachrichten

16. Dezember 2017 | 18:00 Uhr

Rostock : Hohe Düne: Ferienwohnungen im Tonnenhof?

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Stadt ermittelt wegen Hinweisen einer entsprechenden Nutzung / Anzeige ist eingegangen

von
erstellt am 24.Jul.2015 | 08:00 Uhr

Die Hansestadt kämpft weiter gegen die Verdrängung fester Wohnungen durch zweckentfremdete Feriendomizile. Neuester Fall: der Tonnenhof in Hohe Düne. „Dort gibt es Anzeichen für eine Ferienwohnungsnutzung“, sagt Frank Giesen (CDU), Vorsitzender des Bauausschusses.

Bauamtsleiterin Ines Gründel bestätigt den Eingang einer entsprechenden Anzeige aus dem Kreis der Anwohner. Die Stadt gehe dem Hinweis nach. Allerdings solle zunächst die Entscheidung in einem ähnlichen, laufenden Gerichtsverfahren abgewartet werden. Ursprünglich sei der Prozess für März angesetzt gewesen, vom Gericht aber noch einmal verschoben worden. Gründel ist dennoch zuversichtlich, auch im Hinblick auf den aktuellen Streit recht zu bekommen. Sie sagt: „In anderen Fällen waren wir auch schon erfolgreich.“ Zum Schutz vor neuen Ferienwohnungen hatte die Hansestadt bereits 2013 eine so genannte Veränderungssperre erlassen. Diese gilt allerdings nur in Warnemünde, Hohe Düne oder andere Stadtviertel sind nicht erfasst. Zuletzt war die Veränderungssperre im Januar dieses Jahres von der Bürgerschaft um ein Jahr verlängert worden. So soll die geordnete städtebauliche Entwicklung des Ortsteils Warnemünde insgesamt sichergestellt werden, hieß es damals in der Beschlussvorlage für die Bürgerschaft. Langfristig soll ein Bebauungsplan die zulässige Zahl und den Umgang mit Ferienwohnungen regeln. Dieser liegt aber noch immer nicht vor.

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