Semesterbeginn : HMT begrüßt neue Studenten

Neu in Rostock: Janine Schmidtpott (l.) und Nora Shekyan freuen sich auf ihr Musikstudium an der HMT.
Neu in Rostock: Janine Schmidtpott (l.) und Nora Shekyan freuen sich auf ihr Musikstudium an der HMT.

Insgesamt 38 Erstis fangen zum Sommersemester an der Hochschule für Musik und Theater an.

svz.de von
10. April 2015, 12:00 Uhr

Von Armenien nach Rostock – diesen Weg hat Nora Shekyan auf sich genommen, um in Rostock Geige zu studieren. „Ich bin glücklich, dass ich an der Hochschule für Musik und Theater lernen darf“, sagt die 20-Jährige, die bereits im Alter von fünf Jahren von einer Musiker-Karriere träumte. Dieses Sommersemester beginnt sie ihren Bachelor of Music.

Gestern begrüßte Dr. Susanne Winnacker die Armenierin und 37 weitere Studienanfänger aus zwölf Nationen mit einer Immatrikulationsfeier an der Hochschule. Neben einer ausdrucksstarken gesanglichen Kostprobe von Barbara Felsenstein, Professorin für Gesang, die von Korrepetitor-Dozent Roman Rofalski am Piano begleitet wurde, präsentierte die Rektorin den Neulingen wichtige Ansprechpartner wie Norbert Wendt, Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer der HMT. Ihr Tipp: „Wenn Sie mal entschleunigen möchten, bieten wir nun auch einen Meditationskurs an.“

Janine Schmidtpott hingegen ist anders bei sich. „Für mich ist das Harfe-Spielen Meditation“, sagt die 19-jährige Erstsemesterin aus Delmenhorst. Sie habe die HMT bereits bei einem Harfen-Konzert kennengelernt und habe sich „durch die ansprechende Bauweise und die familiäre Stimmung hier“ gleich wohl gefühlt. Nun hat auch für sie das erste Semester zum Bachelor of Music im Fach Harfe begonnen – als eine von vier Harfe-Studenten der HMT.

Wie sie auf dieses Instrument gekommen ist? „Als ich drei Jahre alt war, habe ich ein Neujahrskonzert von Mozart für Harfe und Flöte im Fernsehen gesehen, das mich begeistert hat“, erzählt die Studentin. Ihr Berufswunsch sei dann klar gewesen. Sie habe ihre Mutter so lange genervt, bis sie mit acht Jahren das Instrument erlernen durfte. Mittlerweile übt die leidenschaftliche Harfenistin täglich vier bis sechs Stunden – „besonders gern abends“.

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