Energiewende : Hier fließt grüner Strom

Für die Einspeisung erneuerbarer Energie gut aufgestellt: Edis-Vorstandschef Bernd Dubberstein (l.) und Energieminister Christian Pegel (SPD) schließen die letzte Stromschlaufe der Trasse Rostock–Wismar.
Für die Einspeisung erneuerbarer Energie gut aufgestellt: Edis-Vorstandschef Bernd Dubberstein (l.) und Energieminister Christian Pegel (SPD) schließen die letzte Stromschlaufe der Trasse Rostock–Wismar.

Erneuerte Hochspannungsleitung Rostock–Wismar geht in Betrieb / Sie soll 40 Jahre halten

svz.de von
05. Dezember 2014, 10:00 Uhr

„Mit der neuen Leitung können wir zuverlässige Stromversorgung garantieren“, sagt Bernd Dubberstein. Größte Herausforderung sei es gewesen, die Arbeiten während des laufenden Betriebs umzusetzen, ohne Kunden zu beeinträchtigen, so der Vorstandsvorsitzender der Edis AG. Am Donnerstag wurde die moderne Hochspannungsleitung im Schutower Umspannwerk in Betrieb genommen. Nach rund drei Jahren Bauzeit hat der Energiedienstleister Edis die Erneuerung der Hochspannungsleitung zwischen Rostock und Wismar erfolgreich abgeschlossen. Damit erfüllt das Unternehmen die künftigen energetischen Anforderungen aus der Einspeisung erneuerbarer Energien und sichert die Versorgung in der Region.

„Die 110-Kilovolt-Hochspannungsfreileitung ist 53 Kilometer lang und soll mindestens 40 Jahre halten“, sagte Dubberstein. Auf der Trasse wurden seit September 2011 insgesamt 190 neue Stahlgittermasten errichtet. Über 320 Kilometer Leiterseil mit einem Durchmesser von 22,4 Millimetern wird künftig Energie transportiert.

Dafür investierte das Unternehmen Edis rund 16 Millionen Euro in das Vorhaben. Energieminister Christian Pegel (SPD) würdigte das Engagement des Energiedienstleisters bei der Umsetzung der energiepolitischen Ziele der Landesregierung. „Wir wollen Mecklenburg-Vorpommern zum Strom-Exportland entwickeln“, sagt Pegel. So entstünden Wertschöpfung und neue Arbeitsplätze.

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