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Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. Oktober 2017 | 02:29 Uhr

Warnemünde : Hier am Meer wollen viele leben

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Wiro feiert Deckenfest am Dünenquartier. Die Warteliste für die 60 Wohnungen wird immer länger. Fertigstellung ist im Herbst 2017

svz.de von
erstellt am 31.Jul.2016 | 09:08 Uhr

Selten ist die Nachfrage nach Wohnraum so groß wie an dieser Adresse in Warnemünde: Für die 60 Mietwohnungen der Wiro im Dünenquartier gibt es bereits ein Jahr vor der Fertigstellung 150 Anfragen: Tendenz steigend. Das liegt vor allem an der Nähe zur Ostsee, die ist nur wenige Meter von der Wohnungstür entfernt hinter dem Streifen Küstenwald.

Gestern wurde vor Ort der Baufortschritt gefeiert. Und weil die Häuser keine spitzen Dächer für eine Richtkrone haben, wurde die Idee eines Deckenfestes geboren. Das hat die Wiro gestern mit den Bauarbeitern und anderen Partnern auf der Baustelle in der Parkstraße begangen. „Wir sind froh über das Erreichte und dass wir so zuverlässige Firmen gebunden haben“, sagt Wiro-Geschäftsführer Ralf Zimlich. „Wenn man die Lage am Meer betrachtet, kann man neidisch werden auf die Mieter, die hier einmal leben werden“, offenbart der Wiro-Chef.

„Bisher ist alles gut gelaufen, wir liegen im Zeit- und Kostenplan“, so Wiro-Projektleiter Hannes Wilcke. „Es kommt schon mal vor, dass es Zeitverzug gibt, weil hier mal die Statik eines Balkons und an anderer Stelle etwas anderes nachkontrolliert werden muss, aber es ist alles wieder aufgeholt“, sagt er. Für die 60 Wohnungen zwischen 55 bis 115 Quadratmeter haben zehn Maurer und 15 Betonbauer 4900 Kubikmeter Beton, 643 Tonnen Stahlbeton und 8700 Quadratmeter Mauersteine bewegt und verbaut. „Besonders nachgefragt sind die Zwei- bis Drei-Raum-Wohnungen“, weiß Wilcke. Zu jeder Wohnung gehört ein Tiefgaragenplatz, der – wie die Wohnungen auch – per Aufzug zu erreichen ist. Zur Sicherheit gibt es noch zehn Stellplätze mehr.

Wegen der Energieeffizienz wird im Dünenquartier zu 50 Prozent mit Erdwärme geheizt. Dafür wurden 24 Sonden in die Erde gelegt. Das wirkt sich positiv auf die Betriebskosten aus: Es wird nur der Strom für die Wärmepumpe abgerechnet. Alle Wohnungen verfügen über Balkone oder Terrassen. Auch in der Ausstattung herrscht Vielfalt vor: Es gibt geschlossene und offene Küchen. „Alles ist barrierearm“, sagt Wilcke. Außerhalb der Häuser wird auf einer Grünfläche ein Kinderspielplatz integriert.

Der Termin der Fertigstellung steht schon fest: „Es wird der Herbst kommenden Jahres“, kündigt Wiro-Chef Zimlich an. Bis es so weit ist, wird die Warteliste sicher noch deutlich länger werden. Ferienwohnungen dürfen hier nicht entstehen, das schließen die Verträge mit den Mietern aus. Und das war auch eine Forderung des Ortsbeirates.

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