Heute startet das Verirren im Maisfeld bei Karls

<strong>Kennt die Wege durch das Maislabyrinth in- und auswendig:</strong> Ronny Skripalle (29) ist als Teamleiter auf Karls Erlebnishof auch für den Irrgarten verantwortlich. <fotos>clla</fotos>
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Kennt die Wege durch das Maislabyrinth in- und auswendig: Ronny Skripalle (29) ist als Teamleiter auf Karls Erlebnishof auch für den Irrgarten verantwortlich. clla

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21. Juli 2012, 01:58 Uhr

Rövershagen | Ronny Skripalle ist wahrscheinlich der Einzige, der sich über den Regen der vergangenen Tage und Wochen freut. "Dadurch wachsen die Maispflanzen noch besser", sagt der Teamleiter von Karls Erlebnishof. Heute um 9 Uhr eröffnet er das mittlerweile 10. Maislabyrinth. Die Besucher konnten es schon die ganze Woche über kaum erwarten. "Manche haben uns sogar Geld geboten, um eher hineinzu dürfen", sagt Skripalle. Die Bestechungsversuche habe er natürlich abgelehnt. Einen Blick auf das Labyrinth konnten Besucher aber schon bei einer Fahrt mit der nostalgischen Feldbahn werfen. Die bringt ab heute die Neugierigen zum Startpunkt des Irrgartens.

"Das Motto lautet in diesem Jahr ,Hört Ihr die Regenwürmer husten?’", so Skripalle. Auf den 2,5 Kilometer langen Wegen durch die rund 160 000 Maispflanzen finden sich verschiedene Rätselstationen. Wer alle Fragen richtig beantwortet, erhält ein Lösungswort. "Die Eintrittskarte für das Maislabyrinth gilt als Dauerkarte - jeder kann damit so oft er will auch die anderen Irrgärten von Karls in Zirkow auf Rügen und in Warnstorf bei Lübeck besuchen", sagt der 29-Jährige. Dort gebe es jeweils andere Rätsel. Wer auch die knackt, nimmt an einem großen Gewinnspiel teil. Im letzten Jahr seien rund 30 000 Besucher durch das Labyrinth in Rövershagen geirrt. Verlieren kann sich keiner - und bisher hätte noch jeder den Irrgarten auch wieder verlassen. "Das Gelände ist umzäunt, außerdem gibt es drei Aussichtstürme", so Skripalle, der aber selbst alle Wege in- und auswendig kennt. Die Anordnung würde jedes Jahr verändert und ergibt - von oben betrachtet - ein Muster. Einmal sei es das Logo von Karls gewesen. "In diesem Jahr könnte man mit Fantasie denken, dass es schlängelnde Regenwürmer sind." Apropos Regen: Auch wenn der in der Wuchszeit der Maispflanzen nützlich war - sobald das Labyrinth offen ist, dürfe es nicht mehr regnen. Für die Besucher stehen als Schlechtwetter-Variante zwar Gummistiefel und Regenjacken bereit. Aber im vergangenen Jahr habe man den Irrgarten nach den starken Regenfällen zeitweise schließen müssen, weil die Wege unter Wasser standen. Das soll sich bis Ende Oktober nicht wiederholen. Dann nämlich werden die Pflanzen abgeerntet und an die Tiere auf dem Kinderbauernhof verfüttert. Etwas zu naschen gibt es aber auch für die Zweibeiner: "Wir haben für die Saison 1,2 Tonnen Popcorn geordert", sagt Skripalle.

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