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Norddeutsche Neueste Nachrichten

19. Oktober 2017 | 13:14 Uhr

Warnemünde : Heringsfest lockt Fischfreunde

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Der Genuss des „Silbers der Ostsee“ wurde am Wochenende auf der Mittelmole in Warnemünde zelebriert

svz.de von
erstellt am 07.Apr.2014 | 09:02 Uhr

Ganz im Zeichen des „Silbers der Ostsee“ hat das Wochenende in Warnemünde gestanden. Zum elften Mal schon lockte das Warnemünder Heringsfest Einheimische genauso wie Touristen auf die Mittelmole.

Der Geruch frisch geräucherten Herings liegt über dem Warnemünder Fischmarkt, der Silberling kann in vielerlei Variationen gekauft werden: Als Bismarckhering oder Matjes im Fischbrötchen mit Salat, als Rollmops oder frisch geräucherter Bückling. Letzteren bietet auch Mayk Steininger an seinem Stand feil. „Zweieinhalb bis drei Stunden geräuchert, dazu ein Stück Schwarzbrot – sehr lecker“, findet der Warnemünder Fischhändler. 2014 sprechen Kenner sogar von einem sehr guten Herings-Jahr, die durch die Ostsee ziehenden Schwärme sind ungewöhnlich groß.


Gebraten erfreut er sich größter Beliebtheit


Sehr beliebt ist der einfache Brathering, sowohl bei Warnemündern als auch bei Touristen. „Entweder wird der Hering hier am Stand gegessen oder wir legen ihn ein, damit er später zu Hause wieder warm gemacht werden kann“, sagt Daniela Pinnow. An ihrem Stand bietet sie aber natürlich auch frischen Hering an, teilweise schon ausgenommen, teilweise noch ganz. Mancher Herings-Fan kam da mit einem Eimer, um ihn sich mit frisch gefangenem Fisch füllen zu lassen.

Neben dem groß angelegten Heringsverkauf und -konsum gab es auch anderes zu tun: Bei einem Quiz konnten Besucher des Heringsfestes Präsentkörbe mit frischem Räucherfisch, Brot vom Marktbäcker, Küstenköm und Rostocker Bier gewinnen. Für Unterhaltung sorgte unter anderem Entertainer Charly Frommke, der auf seiner Drehorgel bekannte Küsten- und Seemannslieder zum Besten gab. Und natürlich gab es neben dem Hering auch anderen Fisch zu essen, genauso wie verschiedene Speisen, die gar keinen Fisch enthielten.

Hans Werner Drummer isst lieber Bockwurst als Hering. Dennoch ist er eigens aus Gnoien gekommen, um dem Heringsfest beizuwohnen. „Ich war schon mal hier, die Veranstaltung ist ein besonderer Kundenmagnet“, sagt Drummer. Und auch wenn er selbst kein großer Fisch-Esser ist, gefällt ihm doch die Atmosphäre: „Warnemünde ist und bleibt Warnemünde.“


Wetter hätte besser sein können


Allein das Wetter spielte dem bunten Treiben rund um den Hering einen Streich: Ein düster verhangener Himmel und immer wiederkehrende Regengüsse trieben die Besucher des Festes ein ums andere Mal nach drinnen oder unter sie Schirme. Dennoch war die Mittelmole vor allem um die Mittagszeit herum gut gefüllt.

 

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