Wettbewerb : Henriette schützt die Wasseramsel

Die nordische Wasseramsel fühlt sich in Mecklenburg-Vorpommern heimisch. Abiturientin Henriette Klare hat den Vogel unter die Lupe genommen und dabei Spannendes festgestellt.
Die nordische Wasseramsel fühlt sich in Mecklenburg-Vorpommern heimisch. Abiturientin Henriette Klare hat den Vogel unter die Lupe genommen und dabei Spannendes festgestellt.

Stalu MM zeichnet 24 Umweltprojekte bei „Schüler staunen..“ aus

svz.de von
24. Juni 2016, 12:00 Uhr

Henriette Klare setzt sich für die nordische Wasseramsel ein. Für ihr Engagement im Umweltschutz ist die 18-Jährige gestern im Rathaus ausgezeichnet worden. Sie hat in der Kategorie Faszination Natur bei dem 16. Wettbewerb „Schüler staunen...“ den Hauptpreis abgeräumt. Der Wettbewerb wird vom Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg (Stalu MM) ausgelobt.

Die Schülerin vom Käthe- Kollwitz-Gymnasium hat mit ihrem Vogelprojekt bewiesen, dass Renaturierungen in MV erste Früchte tragen. „Bei Fischtreppen ist die Wasseramsel vermehrt anzutreffen, dort findet sie genug Futter“, erklärt Henriette. Der nordische Vogel stammt aus Skandinavien. Wird es dort zu kalt, siedelt er im Winter in gemäßigte Gebiete um. „Die Umweltarbeiten erfüllen ihren Zweck, denn die Amsel findet hier ihren Lebensraum“, so die junge Frau. Sie hat gerade ihr Abitur bestanden und will im Herbst an der Uni Rostock ein Lehramtstudium aufnehmen. Den Preis von 200 Euro will Henriette für ihr Studium anlegen.

Insgesamt 39 Projektarbeiten haben Schüler aus Rostock, Sanitz, Satow, Papendorf, Güstrow, Bützow, Bröbberow und Schwaan beim Stalu MM eingereicht. 24 wurden gestern ausgezeichnet. In ihren Projekten haben sich die Schüler mit den Themenschwerpunkten Wasser, Ostsee, Landwirtschaft, Abfälle, Rohstoffe, Energie und Mobilität beschäftigt. „Die Projekte bringen nicht nur Erfolg für einzelne, sondern für alle“, so Jean Weiß, Amtsleiter vom Stalu MM. Umweltsenator Holger Matthäus (Grüne) unterstreicht die Bedeutung des Wettbewerbs: „Es ist wichtig, sich Gedanken zu machen, die Natur nachhaltig zu nutzen.“ Unterstützt wird der Wettbewerb unter anderem von den Rostocker Stadtwerken und Eurawasser.

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