Warnemünde : Heinrich-Heine-Schule wieder aufwerten

Von außen sieht man der Schule ihr Alter nicht an: Aber innen ist der Sanierungsbedarf hoch.
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Von außen sieht man der Schule ihr Alter nicht an: Aber innen ist der Sanierungsbedarf hoch.

In die Sanierung der Grundschule sollen voraussichtlich 6,75 Millionen Euro fließen. Hortgebäude wird einem Neubau weichen.

svz.de von
22. Juni 2016, 08:00 Uhr

Der Wunsch vieler Eltern von Heinrich-Heine-Grundschülern soll sich erfüllen. Und zwar vom Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hansestadt Rostock (KOE).

„Der KOE plant neben einer Komplettsanierung auch einen Ersatzanbau für den Schul- und Hortbetrieb längs der Straße“, teilt Unternehmenssprecher Nico Seefeldt auf Anfrage mit. Barrierefreiheit inklusive Aufzug für den Gesamtkomplex sei dabei eine Selbstverständlichkeit. Insgesamt weisen die derzeitigen Planungskosten ein Investitionsvolumen von 6,75 Millionen Euro auf. Vorbehaltlich der baufachlichen Prüfung sei eine Förderung der Maßnahme aus dem Europäischen Fonds für regionele Entwicklung (Efre).

Als Baustart für die Maßnahme ist der Herbst kommenden Jahres vorgesehen. Derzeit befindet sich der KOE noch in der Planungs- und Abstimmungsphase zur Umsetzung der Maßnahme. „Es ist daher noch nicht zu beurteilen, ob in der Bauphase ein teilweiser oder kompletter Leerzug notwendig ist“, sagt Seefeldt. Auch das Ende der Maßnahme ist daher vor dem Beginn noch nicht abzusehen.

In der Ortsbeiratssitzung hatte Birgit Bänsch die Sorgen der Eltern geäußert. „Es war zwar im Schulentwicklungskonzept von einer Sanierung die Rede, aber es war kein Zeitraum angegeben“, so die Vorsitzende der Schulkonferenz. „Wir wünschen uns ein konkretes, zeitnahes Ziel“, sagt sie. Die Schule weise derzeit schon etliche Mängel auf. Auf dem alten Linoleum könnten die Reinigungskräfte reinigen, so viel sie wollen, es würde nicht mehr sauber. Auch die Sanitäranlagen ließen zu wünschen übrig. Und auch die Elektroleitungen seien längst nicht mehr auf dem neuesten Stand. Der Ortsbeirat hatte sich die Sorgen angehört und will sich auch dafür einsetzen.

Das Schulgebäude und Baudenkmal in der Heinrich-Heine-Straße wurde 1881 eröffnet. „Das Gebäude wurde letztmalig in den siebziger Jahren ertüchtigt und bedarf mittlerweile einer umfangreichen Sanierung“, sagt Seefeldt. Auch das Hortgebäude ist nicht mehr zeitgemäß und wird daher als nicht wirtschaftlich eingestuft – es soll im Zuge der Maßnahme abgerissen werden.

Die Schülerzahlen selbst sollen relativ stabil bleiben, sagte Schulleiterin Judith Plaumann in einer Sitzung. Das bestätigt auch Schulamtsleiter Martin Meyer. „Das bleibt relativ konstant“, sagt er.

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