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Stiftung Mecklenburg zeigt Arbeiten von Wilhelm Facklam : Heimat, Idyll und Harmonie

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Die Ausstellung "Heimat, Idyll und Harmonie" des Mecklenburger Malers Wilhelm Facklam, umfasst mehr als 50 seiner Ansichten von Wiesen, Wäldern und Feldern die im Schleswig-Holstein-Haus Schwerin zu sehen sind.

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erstellt am 07.Dez.2011 | 10:07 Uhr

Schwerin | Sommerliches Korn, reetgedeckte Bauernhäuser und knorrige Windflüchter stehen im Mittelpunkt der Ausstellung "Heimat, Idyll und Harmonie" des Mecklenburger Malers Wilhelm Facklam. Mehr als 50 seiner Ansichten von Wiesen, Wäldern und Feldern sind im Schleswig-Holstein-Haus Schwerin zu sehen. Dass Schweriner diesen Maler lieben, zeigte die Vernissage, zu der mehr als 200 Besucher kamen.

Wilhelm Facklam, der 1893 in Upahl bei Grevesmühlen zur Welt kam und später in Schwerin lebte, war ein schaffensfroher Künstler. Als er 1973 starb, hinterließ er mehr als 800 Bilder. Der Maler gehört zu den wichtigsten Vertretern der Schwaaner Künstlerkolonie.

"Er war so erdverbunden, dass er seine Heimat einfach in Bilder fassen musste", erinnerte sich sein Neffe Ronald Paris auf der Ausstellungseröffnung. "Als ich sieben Jahre alt war, gingen wir zusammen ins Museum und er erklärte mir wortlos die Bilder. Über uns schwebte die Muse. Damals habe ich gelernt, dass Bilder nicht der Erklärung bedürfen."

Die Idee für die Ausstellung, die von der Stiftung Mecklenburg mit Unterstützung der Landeshauptstadt Schwerin gezeigt wird, stammt übrigens von der jungen angehenden Kunsthistorikerin Charlet Gehrmann. Sie erarbeitete auch das Ausstellungskonzept.

Die Besucher erhalten einen Überblick über die Schaffensperioden und das Leben des Schweriners, der einen hindernisreichen Weg beschreiten musste, um Künstler zu werden. Anhand von Bleistift- und Kohlezeichnungen lässt sich der Entstehungsprozess einiger Ölgemälde nachvollziehen. Charlet Gehrmann selbst zeigte sich beeindruckt, "mit welcher Sensibilität Wilhelm Facklam die Landschaft erfasst hat, um sie anschließend stimmungsvoll festzuhalten."

Hintergrund

Die Ausstellung ist bis zum 15. Januar 2012 täglich von 10 bis 18 Uhr im Schweriner Schleswig-Holstein-Haus zu sehen.

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