Immobilie : Haus des Sportes wird verkauft

Sanierungsbedürftig: Zurzeit steht das Haus des Sports leer. Wie und durch wen es nach dem Verkauf genutzt wird, ist noch unklar.
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Sanierungsbedürftig: Zurzeit steht das Haus des Sports leer. Wie und durch wen es nach dem Verkauf genutzt wird, ist noch unklar.

Liegenschaft soll noch in diesem Jahr den Besitzer wechseln

svz.de von
11. November 2015, 08:00 Uhr

Das Haus des Sportes Am Strom 38 soll noch in diesem Jahr verkauft werden. Das bestätigt Nico Seefeldt, Sprecher des Eigenbetriebs für Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung (KOE).

Zuletzt konnten nur noch einige Räume in der unteren Etage des sanierungsbedürftigen Gebäudes von Sportgruppen genutzt werden. Die oberen Stockwerke waren längst baufällig. Seit im Oktober die neue Halle in der Parkstraße fertiggestellt und eröffnet wurde, stand der Betrieb im Haus des Sportes völlig still. „Mit der Eröffnung der neuen Halle wird das Haus als Vereinsgebäude nicht mehr benötigt“, sagt Seefeldt.

Deshalb hatten die Gremien der Bürgerschaft bereits im Sommer den Verkauf des Hauses und den Verzicht einer öffentlichen Ausschreibung beschlossen. Dennoch: „Es gibt einen interessierten Käufer“, sagt KOE-Sprecher Seefeldt. Um wen es sich handelt, will der Betrieb mit Blick auf den noch anstehenden Notartermin zum Verkauf aber nicht verraten. Der Verkauf sei allerdings noch in diesem Jahr avisiert.

Wie das Haus des Sportes nach einem Verkauf genutzt werden könnte, ist noch unklar. Ein Antrag, dort Wohnungen oder Ferienwohnungen einzurichten, wurde bereits abgelehnt. Diese seien dort nicht zulässig. Auch wie sehr sich die Außengestaltung des barocken Gebäudes, das einst Hotel und Lichtspielhaus gewesen ist, verändern könnte, ist noch offen. Denn unter Denkmalschutz steht das Haus nicht. Allerdings gebe es Einschränkungen: Denn obwohl das Gebäude selbst nicht unter Denkmalschutz steht – die genaue Bauzeit ist nicht bekannt, wird aber auf das letzte Viertel des 18. Jahrhunderts geschätzt – befindet es sich in einem Gebiet in Warnemünde, für das eine Gestaltungssatzung gilt, so Seefeldt. Diese gibt mögliche gestattete Baumaßnahmen vor und verbietet allzu heftige Abweichungen vom restlichen Ortsbild.





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