zur Navigation springen
Norddeutsche Neueste Nachrichten

24. September 2017 | 16:05 Uhr

Hauptbahnhof: Rostocker diskutieren

vom

svz.de von
erstellt am 19.Jun.2013 | 07:56 Uhr

Rostock | Rolltreppen, neue und preiswerte Parkmöglichkeiten, Einkaufsmärkte oder Kaufhäuser - wie der Hauptbahnhof, aber auch großräumig das Gebiet darum, umgestaltet werden könnte, ist gestern beim Bürgerforum "Stadt - Zentrum - Bahnhof" in der Stadthalle diskutiert worden. Die Stadt lud dazu ein, um die Bürger früh an den geplanten Umgestaltungen im Zusammenhang mit dem EU-Projekt "Enter.Hub", mitwirken zu lassen.

Bei einer eher kleinen Beteiligung wurde dennoch auf Hochtouren diskutiert. Der Hauptbahnhof wurde seinen Funktionen als Umsteige- und Verkehrsknotenpunkt, Arbeitsplatz, Aufenthalts- und Konsumbereich aber auch Schnittstelle zwischen Innenstadt und Südstadt in den vier Gruppen diskutiert. Vertreter der Arbeitsgruppe zum EU-Projekt, etwa vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club, dem Tief- und Hafenbauamt, dem Stadtplanungsamt, der Bahn oder auch der Rostocker Straßenbahn Ag, nahmen die Anregungen auf. Die Vorstellungen der Bürger, aber auch der Mitglieder der Arbeitsgruppe driften auseinander. Die meisten wünschen sich jedoch eine Verlegung des Omnisbusbahnhofes näher an das Hauptgebäude, sowie kostengünstigere Parkmöglichkeiten. Der gebürtige Rostocker und Verkehrsingenieur Mirko Fischer kam extra aus Hamburg, um am Forum teilzunehmen. Der Bahnhof müsse barrierefreier werden, besseres Umsteigen ermöglichen, aber auch das Umfeld attraktiver gestaltet werden, sagt er.

Die Arbeitsgruppe wird in den nächsten Monaten auch mit umliegenden Einrichtungen, wie Schulen Kontakt aufnehmen und weitere Anregungen mit einbeziehen. Erst dann läuft das Verfahren im klassischen Sinne an. In naher Zukunft, so der Antrag von Umweltsenator Holger Matthäus (Grüne), soll ein Fahrrad-Parkhaus auf der Nordseite des Bahnhofes errichtet werden - für eine bessere Verknüpfung zwischen Rad- und öffentlichem Verkehr.

Mit dem EU-Projekt werden die Initiativen von zwölf mittelgroßen Städten von Schweden bis Spanien verknüpft. Die Entwicklung eines Stadtteils an einem Hauptbahnhof und die gegenseitigen Wechselwirkungen sollen erörtert werden. 50 000 Euro stehen Rostock für solche vorbereitenden Planungen wie das Bürgerforum aber auch den Austausch mit den anderen Städten aus EU-Fördermitteln zur Verfügung.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen