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Norddeutsche Neueste Nachrichten

19. Oktober 2017 | 09:27 Uhr

Benefiz : Harte Kämpfer mit großem Herz

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Bei der 4. Fight Night in der Allround-Arena kommen 5000 Euro für Kinder-Projekte zusammen

Fight Night in Rostock – und die Gewinner sind die Kinder. „Ring frei für den guten Zweck“, hieß es am Sonnabend in der Allround-Arena in Schmarl. Ab 19 Uhr flogen die Fäuste. Zum vierten Mal stieg die „2-in-1-Fight-Night“ – vor vollem Haus und bei Riesen-Stimmung.

„Diese Kampfnacht kommt bei den Leuten einfach super an“, sagt Veranstalter Christian Bürki, der Grund zur Freude hatte. „Mit 900 Besuchern sind wir ausverkauft.“ Und die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten. Ob beim Boxen, Wrestling, Kick- oder Thaiboxen – im gelben Spotlight der Ringarena spritzte der Schweiß, rumsten die Schläge und schwollen die Augen.

Der 48-jährige Werner Greve: „Einfach Klasse, wie es hier zur Sache geht! Hier wird nicht viel taktiert, hier wird zugehauen!“ Das sah die 26-jährige Linda Zimmermann etwas anders: „Ich kann mir das gar nicht so angucken. Aber was tut man nicht alles für seinen Freund“, räumte die Krankenschwester ein.

Das Power-Programm des Abends: Es gab insgesamt neun Benefiz-Kämpfe, bei denen sich Lokal-Matadoren aus Sport und Wirtschaft gegenüber standen. Und es wurden neun Profi-Kämpfe ausgetragen. Höhepunkt hier: Der Rostocker René Hoppe, ehemals Bundesliga-Ringer, trat gegen BBJ-Champion Reinier de Ridder aus Holland an in einem MMA-Kampf – hier darf geschlagen, getreten und auch gerungen werden. Wegen einer Platzwunde musste Hoppe allerdings vorzeitig das Handtuch werfen. Pech auch für „Nordmann“ Karl Glischynski. Er musste sein Comeback in Rostock gegen Doppelweltmeister Bülent Karaman aus gesundheitlichen Gründen absagen.

Gewinner des Abends waren die Kinder. Veranstalter Bürki: „Rund 5000 Euro der Einnahmen, aus Eintritt, Bewirtung und Spenden, gehen ans Kinderhospiz sowie an das Hilfsprojekt Frogs For Future und an den Verein Wir Kinder in Rostock.“ Sie setzen sich vor allem für benachteiligte Jungen und Mädchen aus sozial schwachen Familien ein. Übrigens: Die Idee zur Rostocker Fight Night kam Bürki vor Jahren. „Ich habe im TV das Promi-Boxen gesehen und dachte mir, so was könnte man auch in Rostock veranstalten.“  

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